Die siebte Ausgabe des transmediales Journals mit dem Titel Content verfolgt die Mutation ihres gleichnamigen Themas als Konzept und materielle Bedingung in und durch die zeitgenössische digitale Kultur. Das Journal untersucht die Entwicklung von Inhalten â von der diskreten EntitĂ€t zur allgegenwĂ€rtigen Kraft â durch kritische Essays, kĂŒnstlerische Interventionen, Monologe und theoretische Ăberlegungen. Durch die Verbindung von Su Yu Hsins Analyse kommerzialisierter Wassersysteme, Shaka McGlottens Beobachtungen zur Bildschirmkultur wĂ€hrend der Pandemie und Farida Amadous grenzauflösenden Performances bietet diese Ausgabe einen Einblick, wie Content sowohl als BehĂ€ltnis als auch als das darin Enthaltene funktioniert. Visuelle BeitrĂ€ge von Jaakko Pallasvuo und NicolĂĄs Jaars fragmentarischen, ĂŒberfluteten Archiven treten in einen Dialog mit Emele Ugavules tokelauanisch-uveanisch-fidschianischer ErzĂ€hlpraxis. Sie eröffnen vielfĂ€ltige ZugĂ€nge zum VerstĂ€ndnis davon, wie Content zu einer Infrastruktur der zeitgenössischen Erfahrung geworden ist â einerseits strukturierend fĂŒr unsere Beziehung zu Information, andererseits flieĂend durch und jenseits traditioneller Grenzen von Eingrenzung. Content bietet ein Fundament, auf dem wir stehen und uns austauschen können â fĂŒr dringend notwendige Diskussionen darĂŒber, wie wir vom Aufgeben zum Widerstand gelangen können.
This issue of transmediale journal was edited by Elise Misao Hunchuck in response to transmediale 2024 youâre doing amazing sweetie, whose thematic framework was developed by artistic director NĂłra Oâ MurchĂș and the curatorial team. It was developed as part of an an editorial fellowship programme supported by Wallonie-Bruxelles International and in cooperation with Beta festival in Dublin â funded by the Arts Council of Ireland International Residency Initiatives Scheme â and with CTM Festival â funded by the Hauptstadtkulturfonds (German Capital Culture Fonds), Creative Australia, and with support from the European Commission. transmediale is funded by the Kulturstiftung des Bundes. Full acknowledgments can be found in the issueâs colophon .





