Seit 2020 hat transmediale das Residency Programm mit Kooperationen verschiedener Partnerinstitutionen ausgeweitet.

Das Residency Programm 2027 beschäftigt sich im Kontext von 40 Jahre transmediale mit der Frage danach, wie ein Netzwerk integer bleiben kann, während die es umgebenden Strukturen zusammenbrechen. Der diesjährige Open Call sucht nach Projekten, die Alternativen dazu bieten, wie wir die technologischen Bedingungen, in denen wir leben, verstehen, auf sie reagieren und sie gestalten.

residencies 2026

Angesichts eskalierender politischer und ökologischer Krisen sowie zunehmender gesellschaftlicher Spaltungen untersuchen die ausgewählten Projekte, wie durch Technologie initiierte Gesten und alternative Wissensformen unsere kollektiven Handlungsweisen neu ausrichten können. Anhand von relationalen Ansätzen digitaler Kunstpraxis setzen sich die Künstler:innen kritisch mit den sozialen Dimensionen und (Fehl-)Nutzungen von Technologie auseinander. Die Residencies 2026 haben von Mai bis Juli stattgefunden.

transmediale residency programmes

Als zentraler Bestandteil der Aktivitäten der transmediale konzentriert sich das Residency-Programm auf die Unterstützung nachhaltiger Praktiken und langfristiger Beziehungen zu Künstler:innen und betont dabei einen prozessorientierten Ansatz statt outputgetriebener Präsentationen. Indem unterschiedliche Disziplinen und Praktiken zusammengeführt werden, zielt das Programm darauf ab, sowohl die lokalen als auch internationalen Netzwerke der transmediale sowie die Community des Festivals zu erweitern.

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