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Strange Ecologies: From Necropolitics to Reproductive Revolutions

In this keynote conversation Steve Kurtz and Johannes Paul Raether explore the less visible or even unacknowledged territories associated with the politics of death and reproduction in the Capitalocene. The impact of excessive human influence on life and our planet’s environments frame most progressive discussions about ecology today, simultaneously making the world both naturalized and denaturalized. Humans are typically treated as a dangerous alien force upsetting the balance of nature, and a force of reduction in terms of diversity and complexity in nature. At the same time, humans have long known that life and the environment are not balanced, nor do they have any necessary direction or purpose. Situated in the middle of strange ecologies, the challenge is to confront the full spectrum of power mechanisms and politics behind our environmental and evolutionary thinking. Through two talks and a conversation, Steve Kurtz and Johannes Paul Raether address the environment, death, and the practices, ethics, and politics of reproduction, questioning their contradictions and paradoxes.

For this event headphones with simultaneous translation into German are available.
With friendly support of ECHOO Konferenzdolmetschen.

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Steve Kurtz und Johannes Paul Raether untersuchen in dieser Keynote Conversation die kaum sichtbaren oder sogar inoffiziellen, mit der Politik des Todes und der Reproduktion verknüpften Bereiche im sogenannten Kapitalozän. Die Auswirkungen des exzessiven menschlichen Einflusses auf die Umwelt und das Leben auf dem Planeten bilden heute den Rahmen für die meisten progressiven Diskussionen über Ökologie – Diskussionen, die naturalisierende und denaturalisierende Perspektiven auf die Welt zusammenführen. Der Mensch wird für gewöhnlich als eine Art fremde, gefährliche Macht gesehen, die nicht nur das natürliche Gleichgewicht durcheinanderbringt, sondern auch die Komplexität und Diversität der Natur verringert. Gleichzeitig ist dem Menschen schon lange bewusst, dass das Leben und die Umwelt weder im Gleichgewicht sind, noch eine Richtung oder einen bestimmten Zweck haben. Inmitten dieser seltsamen Ökologien wird es immer wichtiger, das ganze Spektrum von Machtmechanismen und Politik freizulegen, auf dem unser ökologisches und evolutionäres Denken fußt. In zwei Talks und einem Dialog befassen sich Steve Kurtz und Johannes Paul Raether mit Umwelt, Tod sowie den Praktiken, der Ethik und Politik der Reproduktion.

Für diese Veranstaltung wird Simultanübersetzung über Kopfhörer angeboten.
Mit freundlicher Unterstützung von ECHOO Konferenzdolmetschen.