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Calculated Play? Games as a Metaphor, Medium and Method
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Today's algorithmic world looks more and more like a well-calculated game. Its set rules are meant to delimit the field of open possibilities towards the most precise possible predictions of all moves, preferences and interactions. Is this however for the benefit of the user/ the worker/ the citizen? Do gameful logistics change the way power structures function or do they rather intensify asymmetries pointing to an unfortunate impasse?

To respond to these questions, the panel turns to new game projects created by artists and theorists working in this direction. Placing the player against the algorithm, different game scenarios that speculate on the future of algorithmic work and life can be discussed. Can cracks in the system still be located and exploited or do humans progressively lose all control? Does contingency, an integral element of the algorithmic logic, still allow room for the unexpected or is the battle already lost? Perhaps the algorithm can still be played as Alexander Galloway once wrote.

Presented in cooperation with Leuphana University of Lüneburg

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Die Logik des Spiels enthält ein fundamentales Element: die Ungewissheit seines Ausgangs. Unerwartete und extreme Veränderungen sind möglich, die sich durch die Wahl und Entscheidungen der Spieler ergeben. Wenn das Ergebnis bekannt oder vorausgesagt ist, gibt es für die Spieler wenig Grund, am Spiel teilzunehmen. Heutzutage scheint jedoch ein anderes Paradigma als Bestandteil unserer spielartigen Realität aufzutreten, ein Zustand, in dem Ungewissheit zu verschwinden scheint und Berechenbarkeit überwiegt. Die Kontrolle durch Algorithmen begrenzt das Feld der offenen Möglichkeiten und vereinfacht lediglich die konkrete Zählbarkeit von allem. Es ist in einer programmierten Welt folglich nicht viel Raum übrig für Dinge, die nicht in Code geschrieben sind.

Wenn es aber bedeutet, dass man lernen muss mit den Algorithmen zu spielen, um das Spiel zu gewinnen – wie Galloway einst argumentierte – könnte das bedeuten, dass es noch Möglichkeiten der Beeinflussung und des radikalen Umbruches gibt. Könnte dies eine Einstellung oder Handlungsweise sein, die verwendet werden kann, um die Unbestimmtheit des Spiels zurückzugewinnen und ein existierendes System zu unterwandern? Kann die Logik des Spielens wieder zurechtgerückt werden, als eine Art zu kontern oder als ein Weg, um Realität zu reflektieren?

Dieses Panel ist durch zwei verschiedene Projekte strukturiert, in denen der Spieler gegen den Algorithmus antritt und über den möglichen Ausgang spekuliert wird. Und während in einem Fall Lücken ausfindig gemacht und ausgenutzt werden können, scheint im anderen Fall der Mensch langsam seinen Platz in der Welt der Algorithmen zu verlieren. Ist es letztendlich möglich oder nicht, über die Möglichkeiten von Kontingenz und Ungewissheit in einer von Daten gesteuerten Welt zu sprechen?

Presented in cooperation with Leuphana University of Lüneburg