The opening sequence of QTzrk by jon.satrom creates expectations of yet another sequel to Jaws. In dramatised slow motion and accompanied by a dark score a great white shark emerges from under water. Violently twisting its enormous body in free air it bites hard on a seal with its terrifying fangs. But as the shark dives back into the sea in an explosion of water these initial expectations are abruptly distorted. The sea is flushed out through the play/pause button of the metallic QuickTime 7 screen on which the scene has been shown and ends up at the bottom of the screen like a pile of digital dirt. As the antithesis to the technological grandeur of the crystal-sharp moving images that just seconds ago were showing inside the frame, this amorphous materiality just lies there, as the graphics of the QuickTime framework starts to disintegrate in a maelstrom of glitches resulting from an unruly exploration of the familiar programme. Entropic forces are working at the heart of everyday software culture.
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Image:Â jon.satrom
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Die Szene zu Beginn von QTzrk weckt Erwartungen einer weiteren Folge von Der WeiĂe Hai. In dramatischer Zeitlupe und begleitet von einem dunklen Soundtrack taucht ein Hai aus dem Wasser empor. Er windet seinen monströsen Körper mit gewaltiger Kraft und hat sich mit seinen furchtbaren ReiĂzĂ€hnen fest in eine Robbe verbissen. Doch als der Hai mit einer Explosion von Wassermassen ins Meer zurĂŒcktaucht, werden die anfĂ€nglichen Erwartungen abrupt verzerrt. Das Meer wird sozusagen durch den Play/Pause-Knopf aus dem metallenen Rahmen des QuickTime 7 Fensters gespĂŒlt, in dem sich die Szene bis jetzt abgespielt hat, und endet als eine Art HĂ€uflein digitalen Schmutzes in einer Bildschirmecke. Wie eine Antithese zu der technologischen Herrlichkeit der kristallklaren bewegten Bilder, die noch bis vor einer Sekunde in dem Fenster zu sehen waren, liegt dieses formlose Material einfach da, wĂ€hrend sich die Grafik des QuickTime Rahmens als Folge unbĂ€ndigen Herumspielens mit den Funktionen des bekannten Programms selbst in einer Art Mahlstrom aus Glitches aufzulösen beginnt. Auch in unserer alltĂ€glichen Softwarekultur sind entropische KrĂ€fte am Werk.
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Image:Â jon.satrom
