PROBE by TR Kirstein is intended to be heard with the body. Or rather, you cannot avoid hearing it with your body. Even if you cover your ears the sound waves penetrate your skin and vibrate inside you. There is nothing to interpret or understand. No recognisable melody or structure to detect. There is no development and no end-point. All you are left with is the physical experience of the brutally vibrant matter of the subsonic drones working continuously on the darkened space you are in. They do not fill the space but become the space. They take it over and obliterate its measurable dimensions, replacing them with the abstract dimensionality of a sonic resonance oblivious to boundaries.
(Image: WORK by TR Kirstein)
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PROBE von TR Kirstein soll mit dem Körper gehört werden. Oder besser: Man kommt nicht darum herum, das Stück mit dem Körper zu hören. Selbst wenn man sich die Ohren zuhält, fließen die Klangwellen durch die Haut und vibrieren tief im Körperinneren. Hier gibt es nichts zu interpretieren oder zu verstehen. Keine erkennbare Melodie oder Struktur. Keine Entwicklung und keinen Endpunkt. Womit man konfrontiert ist, ist die körperliche Erfahrung der brutal pulsierenden Materialität von tieffrequenten Drones, die unaufhörlich auf den verdunkelten Raum einwirken, in dem man sich befindet. Dabei füllen sie nicht den Raum, sondern werden förmlich zum Raum. Sie nehmen ihn ein und verwischen seine messbaren Dimensionen, indem sie sie mit der abstrakten, grenzüberschreitenden Dimensionalität klanglicher Resonanz ersetzen.
(Image: WORK by TR Kirstein)
