Cooperation Programme
PhD Research Workshop
in Kooperation mit Digital Aesthetics Research Center (DARC), UniversitÀt Aarhus
since 2012

Der jĂ€hrlich stattfindende PhD-Workshop wurde 2012 als Kooperation zwischen der UniversitĂ€t Aarhus, der transmediale und wechselnden Partnerinstitutionen ins Leben gerufen. Er schafft ein Forum fĂŒr Spekulation, Kritik, Austausch und Dialog in der Wissenschaft. Sein primĂ€rer Fokus liegt auf den individuellen Forschungsprojekten der Teilnehmer:innen, sowie der Förderung von Netzwerken, Wissensaustausch und -verbreitung.

Das Workshopthema orientiert sich fĂŒr gewöhnlich am transmediale-Thema des jeweiligen Jahres, das reflektiert und erweitert werden soll. Die Teilnehmer:innen besuchen geschlossene Seminare und VortrĂ€ge in jĂ€hrlich wechselnden Partnerinstitutionen und halten öffentliche PrĂ€sentationen auf dem Festival. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der PublikationstĂ€tigkeit: Die Workshop-Teilnehmer:innen veröffentlichen BeitrĂ€ge in APRJA_, einer Peer-Review-Printpublikation mit dazugehöriger Open Access-Onlineplattform .


2025
everything is a matter of distance

Der Workshop reflektiert darĂŒber, wie aktuelle vernetzte, technologische Umgebungen Formen des Sozialseins gestalten, erfassen und kapitalisieren.

Thema

Als Reaktion auf das Thema der transmediale 2025 reflektiert der diesjĂ€hrige Forschungsworkshop, der vom Digital Aesthetics Research Center (UniversitĂ€t Aarhus) in Zusammenarbeit mit der transmediale organisiert wird, darĂŒber, wie aktuelle vernetzte, technologische Umgebungen Formen des Sozialseins gestalten, erfassen und kapitalisieren. Der Titel des Workshops bezieht sich auf ein Zitat der uruguayischen Dichterin Cristina Peri Rossi, die schmerzlich feststellt: „In der Liebe wie im Boxen ist alles eine Frage der Distanz“. An zwei Tagen wird sich der Workshop unter der Leitung eines Teils des DARC-Teams – Pablo Velasco, Magdalena Tyzlik-Carver, SĂžren Pold, Christian Ulrik Andersen, Nicolas Maleve und Jussi Parikka – mit den Zeitlichkeiten von Always-on und FOMO, mit Ästhetik als Mittel zur Wahrnehmung von Distanz und NĂ€he sowie mit den Möglichkeiten von Widerstand und Kritik befassen. WĂ€hrend des Festivals werden die Teilnehmer ihre laufenden Arbeiten in einer gemeinsamen PrĂ€sentation vorstellen.

Teilnehmer:innen

Minke Nouwens, Ruben van de Ven, Megan Phipps Christoffer, Koch Andersen, Tommy Shaffer Shane, Sami Itavuori, Matīss Groskaufmanis, Maja Funke, Katya Sivers, Daria Iuriichuk, Kola Heyward-Rotimi, Nico Daleman, Paul V. Schmidt, und Maya Erin Masuda.

A Peer-Reviewed Newspaper About Everything is a matter of distance

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Participants, DARC PhD/Research Workshop: everything is a matter of distance

2024
Content/Form

Wenn unsere Bindung an standardisierte Formen und Formate – die uns von den Big Tech vorgegeben werden – den Spielraum fĂŒr politische Möglichkeiten und kollektives Handeln einschrĂ€nkt, welche Alternativen könnten dann ins Auge gefasst werden (auch fĂŒr die Forschung selbst)?

Thema

Die Teilnehmer:innen des diesjĂ€hrigen Workshops werden ihre Überlegungen dazu vorstellen, wie traditionelle ArbeitsablĂ€ufe im akademischen Verlagswesen aufgebrochen und Form und Inhalt enger miteinander verknĂŒpft werden können. Ausgehend vom Interesse der Forscher daran, wie technologische und soziale Formen zusammenwirken, laden die PrĂ€sentationen sowie die daraus resultierende Publikation das Publikum dazu ein, ĂŒber den Nutzen und Wert affektiver Infrastrukturen, autonomer Netzwerke und gemeinsamer Organisationsprozesse nachzudenken. Zur UnterstĂŒtzung werden die Teilnehmer:innen ServPub nutzen, eine experimentelle Plattform fĂŒr Forschung und Praxis im Bereich des computergestĂŒtzten Publizierens, die von In-grid, Systerserver und Varia/CC bereitgestellt wird. Im Anschluss an den dreitĂ€gigen PhD-Forschungsworkshop wird eine gemeinsame Publikation mit dem Titel Content/Form veröffentlicht.

Teilnehmer:innen

Bilyana Palankasova, Denise Sumi, Pierre Depaz, Martyna Marciniak, Edoardo Biscossi, Anya Shchetvina, Esther Rizo Casado, Luca Cacini, Sin Yi Choi, Kendal Beynon, Mateus Domingos, Marie Naja Lauritzen Dias, Asker Bryld StaunĂŠs, Maja Bak Herrie, Duncan Paterson, Mariana Marangoni.

A Peer-Reviewed Journal About Content/Form

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Workshop 2024: Content/Form

2023
Toward a Minor Tech

Der Workshop befasst sich mit den Problemen der technologischen GrĂ¶ĂŸenordnung und denkt ĂŒber die Potenziale des „Minor“ nach, oder was wir als Minor (oder Minority) Tech bezeichnen – kleine Technologien, die auf menschlicher Ebene funktionieren (eher Peer-to-Peer als Server-Client) und in ihrer Ausdrucksweise und Anwendung stockend sind.

Thema

„Es gibt ein Problem mit der Skalierung“, wie Anna Tsing es ausdrĂŒckt, in Verbindung mit den modernistischen MeistererzĂ€hlungen, die das Leben in einem zunehmend globalisierten Maßstab organisieren (die „GrĂ¶ĂŸe“ des Kapitalismus). Stattdessen mĂŒssen wir die kleinen Details „wahrnehmen“ und dĂŒrfen nicht davon ausgehen, dass diese skaliert werden mĂŒssen, um wirksam zu sein. In technischen Bereichen gibt es ein Ă€hnliches Problem mit der GrĂ¶ĂŸenordnung, da Big Tech dominiert und damit UmweltschĂ€den verursacht; Big Computing erzeugt Big Data. Im Gegensatz dazu funktioniert das, was wir als Minor Tech (wie Small Tech) bezeichnen, auf menschlicher Ebene (eher Peer-to-Peer als Server-Client): „Small Technology, Smallnet und Smolnet stehen in Verbindung mit Communities, die alternative Netzwerkinfrastrukturen nutzen und sich vom kommerziellen Internet abkoppeln.“ (Damaged Earth Catalogue )

In welcher Beziehung stehen die Universalien der Technologie zu minor Praktiken und kollektivem Handeln? Kann GrĂ¶ĂŸe neue materielle und kulturelle Verbindungen zwischen Menschen und Nicht-Menschen, Ökologie und technologischer Infrastruktur und Systemen schaffen?

Teilnehmer:innen

Camille Crichlow, Teodora Sinziana Fartan, Jack Wilson, Susanne Förster, Alasdair Milne, Inga Luchs, Inte Gloerich, Edoardo Lomi, Macon Holt, ooooo, vo ezn, ai carmela netßrk, nate wessalowski, Shusha Niederberger, Roel Roscam Abbing, Yasemin Keskintepe, Sasha Anikina, Sandy Yu, Mateus Domingos, Freja Kir Kirchheiner.

A Peer-Reviewed Journal About Minor Tech

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Workshop 2023: Toward a Minor Tech - Research Workshop participants

2022
Rendering Research

Mit dem Ziel, Aufmerksamkeit und Kritik auf die Art und Weise zu lenken, wie wir unsere Forschung veröffentlichen, und auf die Formen, die sie durch schnelles praktisches Handeln annimmt.

Thema

Rendering Research untersucht, wie die Darstellung von Forschungsergebnissen typischerweise bestimmte Grenzen des Denkens und Handelns verstĂ€rkt, und insbesondere, inwieweit es möglich ist, Kontrolle ĂŒber die Art und Weise auszuĂŒben, wie Dinge öffentlich gemacht werden. Die Teilnehmer:innen werden erste Überlegungen auf der Grundlage ihrer laufenden Forschungen vorstellen.

Um das Publikum in die „Darstellung von Forschung” einzubeziehen, war es möglich, ĂŒber ein Online-Kollaborations-Notizpad an gemeinsamen Notizen zum Thema und zu den PrĂ€sentationen teilzunehmen. Dies diente als ErgĂ€nzung zum Telegram-Gruppenchat der transmediale und ermöglichte umfangreichere Gedanken, Kommentare und Ideen aus dem Publikum. (Das Pad wird von varia gehostet – einem in Rotterdam ansĂ€ssigen Raum fĂŒr die Entwicklung kollektiver AnsĂ€tze fĂŒr Alltagstechnologien)

Teilnehmer:innen

Alexandra Anikina, Vítor Blanco-Fernández, Elly Clarke, Malthe Stavning Erslev, Hanna Grzeƛkiewicz, Clareese Hill, Miriam Mattiessen, One Research Collective, Ildikó Zonga, Plájás, Anne Lee Steele, Ruben van de Ven, und Sheung Yiu.

A Peer-Reviewed Journal About Rendering Research

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Workshop 2022: Rendering Research

2021
Research Refusal

Der Workshop fragte, wie sich die Verweigerung von Arbeit und kapitalistischer Entwicklung heute im Kontext umfassenderer KĂ€mpfe um Autonomie auswirkt – nicht nur in Bezug auf Arbeitskraft und KlassenkĂ€mpfe, sondern auch in Bezug auf intersektionalen Feminismus und Queer-Politik, Rasse und Dekolonialismus, Geopolitik, Populismus, Umweltbelange und die [damals] aktuelle Pandemie.

Thema

Mario Tronti schrieb 1965, dass die grĂ¶ĂŸte Macht der Arbeiterklasse in der Verweigerung liege: der Verweigerung von Arbeit, der Verweigerung kapitalistischer Entwicklung und der Verweigerung von Verhandlungen innerhalb eines kapitalistischen Rahmens. Man kann sehen, wie diese „Strategie der Verweigerung” in allen möglichen FĂ€llen von sozialen Bewegungen genutzt wurde, aber wie wirkt sich dies heute im Kontext breiterer KĂ€mpfe um Autonomie aus – nicht nur in Bezug auf Arbeitskraft und KlassenkĂ€mpfe, sondern auch innerhalb des intersektionalen Feminismus und der Queer-Politik, der Rassen- und Dekolonialismusdebatte, der Geopolitik, des Populismus, der Umweltproblematik und der aktuellen Pandemie? Auf welche Weise manifestiert sich eine Verweigerung der Produktion in zeitgenössischen kĂŒnstlerischen, politischen, sozialen, kulturellen oder anderen Bewegungen? Und wie könnte eine Verweigerung bestimmter Produktionsformen mit einer Politik der FĂŒrsorge und „sozialen NĂ€he” einhergehen? Die AnkĂŒndigung des transmediale-Festivals formuliert es so: „Von den kleinen Akten der Verweigerung, die im AlltĂ€glichen und Gewöhnlichen liegen, bis hin zu zarten Formen des Widerstands, die es uns ermöglichen, kollektive Infrastrukturen zu reparieren, wird die transmediale 2021–22 die politische HandlungsfĂ€higkeit der Verweigerung aufzeigen und ihr Potenzial untersuchen, neue soziopolitische RealitĂ€ten zu schaffen, die auf FĂŒrsorge, Hoffnung und Sehnsucht grĂŒnden.”

Teilnehmer:innen

CSNI, DARC, Bucles, Bad Bitch Link Up, Nothing Happening Here, GOVERNANCE, not working group, Logistical (B)orders, MELT

A Peer-Reviewed Journal About Research Refusal

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

2020
Research Networks

Anhand der Hinterlassenschaften kritischer und autonomer Netzwerkkulturen diskutierten die Teilnehmer:innen, ob es eine denkbare Gegenmacht zu Netzwerken gibt und welche alternativen technologischen Modelle und kulturellen Narrative erforderlich sind, um die Prinzipien der End-to-End-Kommunikation neu zu konstruieren.

Thema

Der PhD-Workshop Research Networks wurde von der transmediale in Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t Aarhus, dem Global Emergent Media (GEM) Lab, MontrĂ©al und dem CSNI, London South Bank University organisiert und fand im Rahmen der transmediale 2020 End to End an der Botschaft von Kanada in Berlin statt. Inhaltlich wurde und Teilnehmer greifen auf die VermĂ€chtnisse der kritischen und autonomen Netzwerkkulturen zurĂŒck und diskutieren, ob es eine vorstellbare Gegenkraft zu den heutigen Netzwerken gibt. Welche alternativen technologischen Modelle und kulturellen Narrative werden benötigt, um die Prinzipien der End-to-End Kommumnikation neu aufzubauen Wie kann sich die Netzwerkkritik auf nicht-westliche Kontexte ausweiten und somit die Grenzen der globalen kanonischen Perspektive aufzeigen.

Teilnehmer:innen

Sudipto Basu, ÖzgĂŒn EylĂŒl İßcen, Cristina (Thorstenberg) Ribas, Giseli Vasconcellos, Rebecca Holt, Tatjana Seitz, Nicola Bozzi, Linda Kronman, Rodrigo Ochigame, Juan Pablo Pacheco, Iuliia Glushneva, Wenhao Bi, Naja Grundtmann, Wing Ki Lee, Maximilian SchlĂŒter, Maria Dada, Adnan Hadzi, Emanuele Andreoli (Mitra Azar), und Tatiana Wells.

A Peer-Reviewed Journal About Research Networks

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Networks Dokumentation

Symposium End to End
Research Networks
mit PhD Workshop Participants
Moderated by Christian Ulrik Andersen, Magda TyĆŒlik-Carver, Geoff Cox, SĂžren Pold, und Winnie Soon


2019
MACHINE FEELING

Der Workshop konzentrierte sich auf die FĂ€higkeit von Technologien, GefĂŒhle und Erfahrungen, die aktiv, im Fluss und in der Gegenwart angesiedelt sind, zu erfassen und zu strukturieren. Wie sollen wir dieses entschlossene und konzertierte Streben nach GefĂŒhlen verstehen?

Thema

Der PhD-Workshop Machine Feeling wurde von der transmediale in Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t Aarhus und dem Cambridge Digital Humanities-Programm organisiert und fand kurz vor der transmediale 2019 an der UniversitĂ€t Cambridge statt. Vom 14. bis zum 16. Januar beschĂ€ftigte sich der Workshop – auf das Thema der transmediale 2019 reagierend – mit der FĂ€higkeit von Technologien, GefĂŒhle und Erfahrungen im Fluss zu erfassen und zu strukturieren. Wie können wir dieses entschlossene und gemeinschaftliche Streben nach GefĂŒhlen verstehen? Auf welchen Registern, Kultur zu verarbeiten baut es auf? Welche potenziellen neuen Empfindungen und GefĂŒhle können in solch normalisierten Registern unserer Gewohnheiten entstehen? Welche neuen kulturellen und sozialen Formen und Praktiken entstehen?

Teilnehmer:innen

Iain Emsley, Irina Raskin, Maike Klein, Brett Zehner, Maria Dada, Tiara Roxanne, Rebecca Uliasz, Carmen Ng, Malthe Stavning Erslev, Michela De Carlo, Tanja Wiehn, Mitra Azar, Daniel ChĂĄvez Heras, Tomasz Hollanek, Rosemary Lee, und Carleigh Morgan.

A Peer-Reviewed Journal About Machine Feeling

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

  1. Machine Feeling

  2. Panelists of Machine Feeling


2018
RESEARCH VALUES

Der Workshop befasste sich mit den sich wandelnden Valorisierungsprozessen, die Forschung qualifizieren und quantifizieren.

Thema

Der research/PhD Workshop RESEARCH VALUES wurde von transmediale in Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t Aarhus und dem ZeM organisiert und fand im Brandenburgische Zentrum fĂŒr Medienwissenschaften (ZeM) in Potsdam drei Tage vor dem Festival statt (29. bis 31. Januar 2018). Der Workshop adressierte etliche Themen (algorithmische, datafizierte, organisatorische, materielle, Blockchain- und Nominalwerte) die in der begleitenden Publikation besprochen werden. DarĂŒberhinaus versuchte er sich an den kollaborativen Prozessen der Wissensproduktion zu beteiligen, welche sowohl online als auch offline AktivitĂ€ten beinhalteten.

Teilnehmer:innen

Kim Albrecht, Emanuele Andreoli, Calum Bowden, Tega Brain, Maria Eriksson, César Escudero Andaluz & Martín Nadal, Marc Garrett, Francis Hunger, Lea Laura Michelsen, Joana Moll, Luke Munn, Dionysia Mylonaki & Panagiotis Tigas, Nelly Yaa Pinkrah, Konstanze Scheidt, Francesco Sebregondi, Pip Thornton, und Ashley Lee Wong.

A Peer-Reviewed Journal About Research Values

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Values Dokumentation

Panel Dokumentation


2017
MACHINE RESEARCH

Der thematisch Fokus korrespondierte mit der Festivalausgabe 2017 der transmediale, ever elusive, die den flĂŒchtigen Charakter von Medien und technologischem Wandel in den Blick nahm und versuchte, differenziertere Perspektiven auf das Nicht-Menschliche zu entwickeln.

Thema

Vom 24. bis 26. Oktober 2016 fand in BrĂŒssel der PhD-Workshop MACHINE RESEARCH statt, der von der transmediale, der UniversitĂ€t Aarhus und Constant – Association for Arts and Media organisiert wurde. Sein thematischer Fokus korrespondierte mit der Festivalausgabe 2017 der transmediale, ever elusive, die den flĂŒchtigen Charakter von Medien und technologischem Wandel in den Blick nahm und versuchte, differenziertere Perspektiven auf das Nicht-Menschliche zu entwickeln. Der Workshop zielte darauf ab, wissenschaftliche und kĂŒnstlerische Praxen zu entwickeln, welche die neuen, von nichtmenschlichen Techno-Ökologien implizierten materialistischen Bedingungen berĂŒcksichtigen – so etwa neue Ontologien des Lernens und der Intelligenz (wie algorithmisches Lernen), sozioökonomische Organisation (wie Blockchain), Bevölkerungsmanagement und -tracking (wie datafizierte Grenzen), autonome oder semi-autonome Systeme (wie Bots oder Drohnen) und eine postanthropozentrische Neubewertung von Agency, MaterialitĂ€t und Autonomie.

Teilnehmer:innen

Roel Roscam Abbing, Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Daphne Dragona, Maya Ganesh, Kristoffer Gansing, Abelardo Gil-Fournier, Maja Bak Herrie, John Hill, Brian House, Nathan Jones, Nicolas Malevé, Caspar Menkman, Rosa Menkman, An Mertens, Silvia Mollicchi, Martino Morandi, Michael Murtaugh, SÞren Pold, SÞren Rasmussen, Renée Ridgway, Jara Rocha, Sam Skinner, Femke Snelting, und Dave Young.

A Peer-Reviewed Journal About Machine Research

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

  1. Machine Research

  2. Machine Research – Infrastructures

  3. Machine Research – Infrastructures

  4. Impression of "Machine Research – Interfaces"

  5. Impression of "Machine Research – Interfaces"

  6. Impression of "Machine Research – Interfaces"

  7. Impression of "Machine Research – Interfaces"

  8. Impression of "Machine Research – Interfaces"

  9. Geoff Cox at "Machine Research – Infrastructures"

  10. Rosa Menkman at "Machine Research – Infrastructures"

  11. RenĂ©e Ridgway at "Machine Research – Infrastructures"

  12. Sþren Pold at "Machine Research – Interfaces"

  13. Jara Rocha at "Machine Research – Interfaces"

  14. Jara Rocha at "Machine Research – Interfaces"

  15. Sþren Pold at "Machine Research – Interfaces"

  16. Jara Rocha at "Machine Research – Interfaces"

  17. Brian House at "Machine Research – Interfaces"

  18. Brian House at "Machine Research – Interfaces"

  19. Brian House at "Machine Research – Interfaces"

  20. Maya Indira Ganesh at "Machine Research – Infrastructures"

  21. Question from the audience at "Machine Research – Interfaces"

  22. Sþren Rasmussen, Jara Rocha and Brian House at "Machine Research – Interfaces"

  23. Sþren Rasmussen, Jara Rocha and Brian House at "Machine Research – Interfaces"

  24. Sþren Rasmussen (left) and Jara Rocha (right) at "Machine Research – Interfaces"

  25. Abelardo Gil-Fournier (left) and Rosa Menkman (rights) at "Machine Research – Infrastructures"


2016
EXCESSIVE RESEARCH

Der Workshop stellte die Frage, was passiert, wenn es in der Forschung weniger um Austausch als vielmehr um Exzess geht.

Thema

EXCESSIVE RESEARCH wurde von der transmediale in Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t Aarhus, dem Contemporary Art Lab der Liverpool John Moores UniversitĂ€t und der Liverpool Biennial ausgerichtet. Der PhD-Workshop fand vom 3. bis zum 5. November statt. Seine Thematik bezog sich auf die Festivalausgabe transmediale/conversationpiece 2016, in der einige der zwanghaften Verhaltensweisen zeitgenössischer digitaler Kultur untersucht wurden, welche uns dazu anhalten, aktiv zu bleiben, produktiv zu sein, zu teilen und abzusichern. Workshopteilnehmer:innen wurden ermutigt, die Diskussion ĂŒber diese Tendenzen zu erweitern und nuancierter aufzugreifen, vor allem im Bezug auf die Dichotomien geschlossen / offen, proprietĂ€r / nicht proprietĂ€r und partizipatorisch / nicht partizipatorisch. Was passiert, wenn es in der Wissenschaft weniger um Austausch als um Exzess geht?

Teilnehmer:innen

Christian Ulrik Andersen, Mitra Azar, Elisavet Christou, Geoff Cox, Aideen Doran, Kristoffer Gansing, Pablo Velasco Gonzalez, Lone Koefoed Hansen, Nathan Jones, Joasia Krysa, Graziele Lautenschlaeger, Lyndsay Mann, Cornelia Sollfrank, Wolfgang SĂŒtzl, Marie Louise Juul SĂžndergaard, Sally Tallant, Cansu Topaloglu, Scott Wark, und Tessa Zettel.

A Peer-Reviewed Journal About Excessive Research

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Networks Dokumentation

Excessive Research (Day 1)
Mit Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Lone Koefoed Hansen, Joasia Krysa, Cornelia Sollfrank

Haus der Kulturen der Welt, Berlin.
Donnerstag, 4. Februar 2016

Research Networks Dokumentation

Excessive Research (Day 2)
Mit Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Lone Koefoed Hansen, Joasia Krysa, Cornelia Sollfrank

Haus der Kulturen der Welt, Berlin.
Freitag, 5. Februar 2016

Christian Ulrik Andersen (in the back) and Cornelia Sollfrank (in the front) at "Excessive Research"


2015
DATAFIED RESEARCH

Der Workshop hinterfragte die Quantifizierung aller Aspekte des Lebens: Die Teilnehmer:innen suchten nach Analysen und Antworten, die die Logik der Erfassung aller Aspekte, wie sie von Unternehmen und wissenschaftlichen Gemeinschaften angewendet wird, â€žĂŒberlisten und ĂŒbertrumpfen”.

Thema

Der PhD-Workshop DATAFIED RESEARCH war eine Kooperation zwischen der transmediale, der UniversitĂ€t Aarhus und der School of Creative Media der City University of Hong Kong. Er fand vom 17. bis 22. Oktober 2014 in Hongkong statt und orientierte sich am Thema der transmediale 2015 CAPTURE ALL. In diesem Zusammenhang zielte der Workshop darauf ab, die Quantifizierung aller Aspekte des Lebens infrage zu stellen. Er suchte nach Analysen und Antworten, welche die verbreitete Logik, alles zu erfassen, ĂŒberlisten und ausspielen – eine Logik, die sowohl in unternehmerischen als auch auch in wissenschaftlichen Kontexten immer prĂ€senter wird.

Teilnehmer:innen

Lukasz Mirocha, Wing Ki Lee, Winnie Soon, Alessandro Carboni, James Charlton, Damien Charrieras, Renée Ridgway, Audrey Samson, Lea Muldtofte Olsen, Ellen Pearlman, Mitra Azar, Ned Rossiter, SÞren Pold, Daniel C. Howe, Silvio Lorusso, Sebastian Schmieg, Mercedes Bunz, Zach Blas, Jane Prophet, Eric Snodgrass, Fran Gallardo, Minka Stoyanova, Christian Ulrik Andersen, und Jane Prophet.

A Peer-Reviewed Journal About DATAFIED RESEARCH

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

  1. Impression of "Datafied Research: Capture Things"

  2. Christian Ulrik Andersen introducing "Datafied Research: Capture Weather - A Talk About the Weather"


2014
Post-digital Research

Er untersuchte – in Verbindung mit der transmediale 2014 – ob im afterglow digitaler Kunst und Kultur Existenzformen ĂŒber das Digitale hinaus bestehen können.

Thema

Post-digital Research, der dritte von der transmediale und der UniversitĂ€t Aarhus ausgerichtete PhD-Workshop, fand vom 7. bis zum 9. Oktober 2013 statt. Er untersuchte – in Verbindung mit der transmediale 2014 – ob im afterglow digitaler Kunst und Kultur Existenzformen ĂŒber das Digitale hinaus bestehen können. Forschungsschwerpunkt des Workshops war nicht eine digital vorgeprĂ€gte Zukunft; auch sollte sich nicht des Digitalen entledigt werden. Stattdessen wurde untersucht, wie Wissenschaft in einer Kultur praktiziert werden kann, in der das Digitale als kulturelles Überbleibsel Ressourcen verbraucht und sogar neue Formen des Abfalls und der ĂŒberladenen Existenzformen hervorbringt.

Teilnehmer:innen

Jamie Allen, Christian Ulrik Andersen, Josephine Bosma, Christophe Bruno, James Charlton, Budhaditya Chattopadhyay, Geoff Cox, Florian Cramer, Robert Jackson, Magnus Lawrie, Alessandro Ludovico, Georgios Papadopoulos, Lotte Philipsen, SĂžren Pold, Morten Riis, Winnie Soon, Eric Snodgrass, und Bodil Marie Stavning Thomsen

A Peer-Reviewed Journal About Post-digital Research

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

Research Networks Dokumentation

Mit Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, SĂžren Pold, Florian Cramer, Annet Dekker, Kieran Nolan, Lotte Philipsen, Eric Snodgrass, Georgios Papadopoulos, Christophe Bruno, Bodil Marie Stavning Thomsen, Budhaditya Chattopadhyay, Alessandro Ludovico, James Charlton, Josephine Bosma

Haus der Kulturen der Welt
Samstag, der 1.02.2014

  1. Tatiana Bazzichelli introducing "Post Digital Research"

  2. Audience at "Post Digital Research"

  3. Impression of the "Post-digital research" panel

  4. Impression of the "Post-digital research" panel

  5. Audience at the "Post-digital research" panel

  6. Christian Ulrik Andersen at "Post Digital Research"


2013
Researching BWPWAP

Wie im Festival wurden auch im Workshop technokulturelle Prozesse der Verlagerung und Erfindung untersucht, sowie kĂŒnstlerische und spekulative Reaktionen auf neue kulturelle Vorstellungswelten erfragt.

Thema

Der zweite PhD-Workshop, Researching BWPWAP, wurde von der transmediale in Kooperation mit der UniversitĂ€t Aarhus und der Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg veranstaltet. Er fand von 22. bis 24. November 2012 statt und reflektierte das Festivalthema des Folgejahres: BWPWAP (Back When Pluto Was A Planet). Wie im Festival wurden auch im Workshop technokulturelle Prozesse der Verlagerung und Erfindung untersucht, sowie kĂŒnstlerische und spekulative Reaktionen auf neue kulturelle Vorstellungswelten erfragt. Können wir so tun, als gĂ€lten dieselben Regeln wie damals, BWPWAP – als Pluto noch ein Planet war – und zugleich gegenwĂ€rtige und zukĂŒnftige kulturelle Praxen neu definieren, wĂ€hrend wir Netzwerke außerhalb von Zeit und Raum erfinden?

Teilnehmer:innen

Mikkel Bech-Hansen, Yara Guasque, Marcello Lussana, Francesco Macarone Palmieri, Andrew Prior, Helen Pritchard, Sheila Ribeiro, RenĂ©e Ridgway, Florian Alexander Schmidt, Matthias Tarasiewicz, Magda TyĆŒlik-Carver, Gabriel Vanegas, und Siegfried Zielinski.

A Peer-Reviewed Journal About #BWPWAP

APRJA ist eine frei zugĂ€ngliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich stĂ€ndig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jĂ€hrlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt fĂŒr jede Ausgabe der Zeitschrift.

A Peer-Reviewed Newspaper About Researching BWPWAP

Mit dem Ziel eine Plattform zum Wissenschaftsaustausch und zur Forschung zwischen KĂŒnsten und Wissenschaft zu etablieren, hat reSource transmedial culture berlin/transmediale festival Partnerschaften mit dem Zentrum Digitale Kulturen, Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg und dem Digital Aesthetics/Participatory IT Research Centre, Aarhus University aufgebaut. Im Fokus stehen hierbei neue Formen kooperativer Forschung, Peer-Review, und die Publikation und Verbreitung von performativem Wissen.

Design: The Laboratory of Manuel BĂŒrger

  1. Researching BWPWAP - newspaper

  2. Impression of "Launch of the Researching BWPWAP Newspaper"

  3. Impression of "Launch of the Researching BWPWAP Newspaper"


2k+12
in/compatible Research

Ziel war es, die KompatibilitÀt und InkompatibilitÀt verschiedener Objekte, Prozesse und Systeme zu untersuchen.

Thema

Der erste von der transmediale und der UniversitĂ€t Aarhus initiierte PhD-Workshop in/compatible research fand vom 16. bis 18. November 2011 im VilĂ©m Flusser Archiv der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin statt. Ziel war es, die KompatibilitĂ€t und InkompatibilitĂ€t verschiedener Objekte, Prozesse und Systeme zu untersuchen. in/compatible research reagierte auf das Thema der folgenden Festivalausgabe, transmediale 2k+12 in/compatible, und befasste sich mit ungelösten Spannungen: zwischen verschiedenen Technologien, den Kulturen ihrer Produktion und Nutzung sowie den verschiedenen ZugĂ€ngen zur zeitgenössischen Medienkultur.

Teilnehmer:innen

Christian Ulrik Andersen, César Baio, Tatiana Bazzichelli, Thomas Bjoernsten, Zach Blas, Morten Breinbjerg, Geoff Cox, Baruch Gottlieb, Magnus Lawrie, Matthias Tarasiewicz, Rosa Menkman, Gabriel Menotti Gonring, Morten Riis, Lasse Scherffig, Marie Thompson, Nina Wenhart, und Carolin Wiedemann.

A Peer-Reviewed Newspaper About_

World of the News – The world’s greatest peer-reviewed newspaper of in/compatible research ist eine Zeitung im Tabloid-Format, die aktuelle wissenschaftliche Texte prĂ€sentiert.

Sie reflektiert die steigende akademische Nachfrage nach der Veröffentlichung von Artikeln, die im Rahmen akademischer Peer-Review-Prozesse entstanden sind. Vielleicht brauchen Researcher neue Visionen in Bezug auf Produktion und Konsum von Wissenschaft? Der Inhalt dieser Zeitschrift leitet sich von einem im November 2011 an der UniversitĂ€t der KĂŒnste in Berlin abgehaltenen PhD Workshop und einer Konferenz ab (organisiert von der UniversitĂ€t Aarhus, in Zusammenarbeit mit der transmediale/resource sowie dem VilĂ©m Flusser Archiv).

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