Anan Fries (they/them) ist eine transdisziplinär arbeitende Künstler:in, deren Solopraxis seit 2020 im Aufbau ist. Zuvor war Anan an der Mitbegründung und dem Mitaufbau zweier Kollektive beteiligt: des wegweisenden Game-Theater-Kollektivs machina eX sowie des feministischen Performance-Kollektivs Henrike Iglesias. Die künstlerische Arbeit von Anan bewegt sich an der Schnittstelle von digitalen und performativen Künsten und widmet sich hybriden Ästhetiken sowie phygitalen Erzählräumen. Inspiriert von posthumanen und xenofeministischen Diskursen kreist Anans Arbeit um Themen wie Reproduktion, Techno-Spiritualität und die Verflechtungen von Natur und Technologie. Der VR-Essay [POSTHUMAN WOMBS] über posthumane schwangere Körper wurde unter anderem bei IDFA DocLab, DOK Leipzig, GIFF Genf, Konsthall C Stockholm und HEK Basel präsentiert. 2023 wurde die Arbeit mit dem 3. Preis des VR-Kunstpreises der DKB ausgezeichnet. Am HAU Berlin entstanden die beiden hybriden Performances VIRTUAL WOMBS und R.I.P. – Resurrect in Peace, die 2024 im Rahmen der Berlin Art Week gezeigt wurde.