Exhibition
The Eternal Network
kuratiert von Kristoffer Gansing
Haus der Kulturen der Welt (HKW)
28 January – 1 March 2020

Die Gruppenausstellung The Eternal Network thematisiert die Beständigkeit von Netzwerken und konzentriert sich dabei auf die Möglichkeiten und Grenzen dieser Netzwerke als Antwort auf den aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Wandel. Die Ausstellung ist kuratiert von Kristoffer Gansing.

  1. Installation View The Eternal Network

  2. Exhibition Opening The Eternal Network

  3. Installation View The Eternal Network

  4. Installation View The Eternal Network

  5. Installation View The Eternal Network

  6. Exhibition Opening The Eternal Network

  7. Exhibition Opening The Eternal Network

  8. Opening transmediale 2020: The Eternal Network

  9. Impression from the exhibition The Eternal Network

  10. Impression of The Eternal Network at HKW

  11. Impression from the exhibition The Eternal Network

  12. Networks of Trust by Kyriaki Goni in the exhibition The Eternal Network

  13. Impression of The Eternal Network during Student Forum 2020

  14. Molecular Sex by Johanna Bruckner in the exhibition The Eternal Network

  15. Impression from the exhibition The Eternal Network during Student Forum 2020

  16. Asunder by Tega Brain, Julian Oliver, Bengt Sjölén in the exhibition The Eternal Network

Das Netzwerk ist zu einer allgegenwärtigen technischen, sozialen und organisatorischen Form geworden. Mitte der 1960er Jahre prägte der Fluxus-Künstler Robert Filliou den Begriff des „Eternal Network“ als Bezeichnung für soziale Interaktionen über Mail Art und andere aufkommende Formen globaler Kommunikation. Im Kontrast zu dieser idealistischen Vorstellung vom Netzwerk stehen die vielen Beschränkungen von Netzwerken, wie sie heute spürbar geworden sind. Vor diesem Hintergrund präsentiert die Ausstellung zwanzig aktuelle Kunstwerke, welche die Rolle des Internets und mit dem Netzwerk verbundene Vorstellungen in den kritischen Verflechtungen von Menschen, Umgebungen und Technologien unserer Zeit aufgreifen oder weiterdenken.

Die Ausstellung gliedert sich gedanklich in drei Kategorien lose verbundener Begriffe, die in entsprechende Listen zusammengefasst und durch Zitate und Grafiken zu Geschichte und Entwicklung von Netzkulturen veranschaulicht werden: Legacies, Shifts und Dis/Continuities. Sie verstehen sich als „Anarchive“ von Verknüpfungen, die erst im Verlauf der Ausstellung mit Leben aktiviert werden.

Eine Reihe von Revisions wird parallel und ergänzend zum List View genannten‎ Teil der Ausstellung gezeigt. Diese „Revisionen“ sind neue Arbeiten und Dokumente und erschließen Archivmaterialien zur Geschichte der Netzkulturen seit den 1990er Jahren.

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