raumlaborberlin gestalteten die Festivalarchitektur fĂŒr transmediale 2k+12 in/compatible im Haus der Kulturen der Welt, Berlin. Die Installation bestand aus Fragmenten, welche gesehen als Ensemble Erinnerungen an Wohnungen hervorriefen. Die Objekte traten als eine neue Gattung auf, eine Fusion zwischen Möbeln und Bauelementen
Die Festivalarchitektur im Foyer des Haus der Kulturen der Welt auf der transmediale 2012 wurde von raumlaborberlin konzipiert. Die Rauminstallation besteht aus Fragmenten, die im Zusammenspiel an Wohnsituationen erinnern. Miteinander verbunden wirken die Objekte wie eine neue rĂ€umliche Spezies, ein Hybrid zwischen Möbeln und Bauteilen. Obwohl die Fragmente immer wieder BinnenrĂ€ume bilden und damit die FoyerflĂ€chen des Haus der Kulturen der Welt gliedern, bleibt die Frage nach dem Innen und AuĂen unbeantwortet â zu offen oder schwer zu entschlĂŒsseln ist die ihnen eigene Syntax. Als gebautes Paradox erzeugen sie atmosphĂ€rische SchwebezustĂ€nde.
Das Ausstellungsdesign fĂŒr Dark Drives hat die PrĂ€sentation von vielen verschiedenen Medien in einen rĂ€umlichen Rahmen eingebunden. Die Ausstellungsobjekte waren ĂŒberwiegend Projektionen auf Screens und skulpturelle Werke. Die Architektur folgte grob der Auflösung dieser Rahmenbedingungen Die Vorstellung von Innen/Aussen, von Vordergrund und Hintergrund als angemessene und zwanglose (Re-)PrĂ€sentationsform wurde fĂŒr eine individuellen Interpretation der Besucher_innen geöffnet. Das Diagramm des rĂ€umlichen Layouts wurde daher in einer nahezu durchgehende Sequenz von verwandten und verbundenen Elementen aufgebrochen. Obwohl jede kĂŒnstlerische Position groĂzĂŒgig Platz erhielt um betrachtet und wahrgenommen zu werden, war die Besucher_innenerfahrung eine extrem verlangsamtes, jedoch konzentriertes Abdriften.
Festival Architektur von raumlaborberlin: Andrea Hofmann, Markus Bader mit Florian Stirnemann

