FĂŒr die digitalen Nomaden der Gegenwart, die kulturellen Agenten der Globalisierung baut raumtaktik das Haus der Kulturen der Welt in ein Emergency Camp um. Innen und AuĂen. Inklusion und Exklusion.
Die Ausstellungsarchitektur funktioniert wie eine informelle Siedlung, ein Camp ohne logische Ordnung. Das Prinzip des parasitÀren Handelns bestimmt den Prozess der Raumbesetzung. In einem additiven Prozess entstehen RÀume mit unterschiedlicher Dichte. Bewegliche Elemente, Eisschollen, Eisbrecher.
Gebaut wird die Ausstellungsarchitektur aus FundstĂŒcken der â den Klimawandel generierenden â Konsum- und Industriegesellschaft. MĂŒll, Fehl- und Ăberproduktionen, Sonderangebote. TemporĂ€res, Textiles, Improvisiertes. Die Ausstellungsarchitektur entsteht aus Holz, Planen, Wellblechplatten, Acrylstegplatten Seilen etc.. Ganz pragmatisch werden dazu auch Ausstattungselemente aus abgelaufenen Ausstellungen des HKW und anderer Ausstellungsorte recycelt und im Emergency Camp einer neuen Nutzung zugefĂŒhrt.