transmediale 2026, By the Mango Belt & Tamarind Road , fand vom 28. Januar bis 1. Februar im silent green Kulturquartier und im CANK Neukölln in Berlin statt. Ăber vier Tage hinweg entfaltete sich das Programm in High Tide- und Low Tide-Momenten und umfasste ein umfangreiches Diskurs- und Performanceprogramm sowie eine Reihe temporĂ€rer relationaler Architekturen und Installationen an beiden Veranstaltungsorten. KĂŒnstler:innen, Forschende und Praktiker:innen aus dem tropischen GĂŒrtel und darĂŒber hinaus kamen zusammen; zugleich setzte das Festival seine langjĂ€hrige Beziehung zu Chile fort.
Die chilenische Beteiligung umfasste in diesem Jahr ein DJ-Set der in Berlin lebenden chilenischen KĂŒnstlerin Diamin sowie eine Listening Session der KlangkĂŒnstlerin Nicole LâHuillier , ehemalige transmediale Residentin und langjĂ€hrige Mitwirkende des Festivals. Das Grafikdesign des Festivals wurde â bereits im dritten Jahr in Folge â von BĂĄrbara Acevedo Strange konzipiert und entwickelt.
By the Mango Belt & Tamarind Road bezeichnet die metaphorischen Koordinaten, die die Kurator:innen des Festivals, Neema Githere und Juan Pablo GarcĂa Sossa, eingefĂŒhrt haben, um die Re·Figurierung von Systemen, Kosmologien und Technologien zu untersuchen. Die visuelle IdentitĂ€t des Festivals erweitert die kuratorische Setzung einer elastischen Struktur. Als offenes und adaptives System konzipiert, entfaltet sie sich in einer Reihe fluider Glyphen, die sich im VerhĂ€ltnis zur sich erweiternden Terminologie des Festivals weiterentwickeln.
Das Festival-Logo reagiert auf die pluriversale Ausrichtung dieser Ausgabe und fungiert als instabiles Zeichen, das ĂŒber verschiedene Kontexte hinweg fortwĂ€hrend Form und Bedeutung verschiebt. In Anlehnung an die kuratorische Methode des Endemizing greift die visuelle Sprache auf vernakulĂ€re Gestaltungspraktiken zurĂŒck â etwa auf grafische Systeme, wie sie im öffentlichen Nahverkehr zu finden sind. Auf diese Weise entsteht ein kraftvolles und dynamisches visuelles Vokabular, das die IdentitĂ€t zugleich in gelebten, alltĂ€glichen Ă€sthetischen Systemen verankert.
Wir danken fĂŒr die UnterstĂŒtzung durch DIRAC â Division for Cultures, Arts, Heritage and Public Diplomacy des AuĂenministeriums von Chile.


