Wir freuen uns bekannt zu geben, dass coExistence – Encounters between Human and Synthetic Agents, ein internationales Residenzprogramm für Künstler:innen, das in Zusammenarbeit zwischen HEK (Haus der Elektronischen Künste, Basel, Schweiz), transmediale (Berlin, Deutschland) und Pleamar (Mar del Plata, Argentinien) entwickelt wurde, von Pro Helvetia im Rahmen des Synergies Programme zur Förderung ausgewählt wurde. Das Projekt schlägt einen Raum für kreative Forschung und künstlerische Produktion vor, der mögliche Formen der Koexistenz zwischen menschlichen Systemen, technologischen Infrastrukturen und sensiblen Umgebungen erkundet. Es lädt dazu ein, spekulative Narrative über zukünftige Welten zu entwickeln und dabei sowohl die Spannungen als auch die Brücken zu reflektieren, die in neuen Formen der Koexistenz mit unserer Umwelt entstehen.
Das Projekt bietet drei Künstlerinnen die Möglichkeit, eine neue Arbeit zu produzieren und eine Residency bei einer der Partnerinstitutionen zu absolvieren. Die Praxen der drei ausgewählten Künstkerinnen umspannen verschiedene Disziplinen und Geographien und untersuchen, wie technologische Systeme Wahrnehmung, Infrastrukturen und die Art und Weise beeinflussen, wie wir Wirklichkeit imaginieren und konstruieren.
▫️Laura Cugusi (Berlin) erkundet Medienökologien und die institutionellen Rahmenbedingungen, die zeitgenössische Zukunftsvorstellungen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie prägen.
▫️Simone C. Niquille (Amsterdam) untersucht Bildgebungstechnologien und computergestützte Imaging-Systeme und fragt danach, wie maschinelle Wahrnehmung Bilder erzeugt und Repräsentationen von Wirklichkeit konstruiert.
▫️Laura Benech (Santa Fe, Argentinien) arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Technologie mit digitalen Medien und Installation und erkundet entstehende Ökologien zwischen Code, materiellen Prozessen und technologischen Infrastrukturen.
In den kommenden Monaten wird ihre Forschung sich durch Residenzen, Austausche und kollaborative Begegnungen bei den Partnerinstitutionen entfalten.
coExistence ist ein Projekt von transmediale, HEK und Pleamar, mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Das Projekt bringt Künstler:innen und institutionelle Perspektiven aus Europa und Südamerika zusammen und fördert so den internationalen Austausch über Medienkulturen, technologische Infrastrukturen und die sich wandelnde Beziehung zwischen Menschen, Technologien und Umgebungen. Grafik: Bárbara Acevedo Strange.

