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Affective Infrastructures
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Sutradhar Komplex. Zum Study Circle der transmediale: Affective Infrastructures

Wenn das Konzept der affektiven Infrastrukturen nicht auf physisch greifbare Systeme verweist, sondern auf unstrukturierte, körperlich spĂŒrbare Elemente, wie können wir solche Infrastrukturen dann verstehen, untersuchen und uns möglicherweise sogar zu eigen machen? Maya Indira Ganesh denkt ĂŒber ihre Arbeit und Erfahrungen im Study Circle Affective Infrastructures der transmediale 2019 nach. Sie beschreibt, wie wichtig es ist, kollektiv die FĂ€den aufzunehmen, sie zu verweben und ihre verbindende – wenn auch möglicherweise flĂŒchtige – Kraft anzuerkennen. WĂ€hrend sie an einige der behandelten Themen erinnert, sie verflicht und erörtert, lĂ€dt Ganesh uns dazu ein, die Fallstricke neoliberal vermarkteter „Achtsamkeit“ und die Gewalt der atmosphĂ€rischen Kontrolle zu ĂŒberdenken. Zugleich unterstreicht sie das Potenzial neuer Formen der Zusammenkunft, die ein starres VerstĂ€ndnis von Zugehörigkeit ĂŒberwinden.
„Wie verbunden wir mit allen sind [
]: nicht nur, weil wir dieselbe Katastrophe erfahren haben und in denselben baulichen Umgebungen leben, sondern auch, weil wir deren Teilchen zu Staub geatmet haben. Staub ist der Effekt des Kontakts zwischen Haut und Welt – und er ist das, was GebĂ€ude auffangen und der Boden abgibt. Vor Kontakt schwirrend, verletzt und entzĂŒndlich, sind wir zusammen desorientiert geworden und haben ihn gemeinsam ausgeatmet, auch wenn uns jenes ĂŒberfordert, was zu schwierig ist oder zu verkörpert.“⁠1


Sutradhar (Sanskrit: „wer die FĂ€den zieht“) ist eine bekannte Figur im Indischen Theater. Es handelt sich um eine Formwandlerin: Puppenspielerin, Hochzeitsplanerin, KapitĂ€nin im Cricket-Team oder Kommentator*in; sowie die womöglich vertrautere Rolle der Inspizienz im Westlichen Theater. Die Superkraft dieser Figur liegt in ihrer FĂ€higkeit, die vierte Wand zu durchbrechen – „eine der langlebigsten Auswirkungen des Westlichen Theaters auf das zeitgenössische Indische Theater“⁠2 – um die Grenze zwischen Darbietung und Wirklichkeit, Publikum und Schauspieler:innen zu verwischen. Sutradhar bewegen sich flink auf der BĂŒhne und hinter den Kulissen, sie lenken unsere Aufmerksamkeit gleichermaßen auf die Fußnoten und den Handlungsverlauf. Ihre Rolle legt nahe, dass nicht alles immer auf den ersten Blick Sinn ergibt oder perfekt zusammenhĂ€lt. Die Aufgabe, die FĂ€den aufzunehmen und zu verweben, besteht fortwĂ€hrend und ist komplex; doch auch das Spiel [des Lebens] ist ein komplexes, das heißt, es ist eine Verdichtung vieler verschiedener Dinge, die alle mit Kraft zusammenspielen.

FĂ€den. Komplex. Zusammenhalten. Einer der Study Circles, der sich als Teil der transmediale 2019 bildete, drehte sich um Lauren Berlants Konzept deraffektiven Infrastrukturen. Unser Kreis nahm in der Arbeit mit diesem Konzept die Rolle von Sutradhar ein: Wir kommentierten, fanden FĂ€den, verwebten sie, mal zum Fadenspiel, mal zur HĂ€ngematte. Genauer gesagt:

„Indem wir den Begriff der Affektiven Infrastruktur verwendeten, wollten wir durchdringen, wie ‚Affekt zur Infrastruktur gemacht wird – wie er stabilisiert und kanalisiert, hergestellt und in Umlauf gebracht wird – und wie wir dazu geleitet werden, bestimmte Anbindungen anderen vorzuziehen‘. Unsere GesprĂ€che befassten sich mit der Problematik der FĂŒrsorge und Empathie sowie mit den in ihnen enthaltenen Formen von Macht und Privilegien. Im Vordergrund standen Potenziale zwischen Autonomie und wechselseitiger AbhĂ€ngigkeit, Nicht-SouverĂ€nitĂ€t und HandlungsfĂ€higkeit, Taxonomie und Unordnung.“⁠3


Affekt umfasst das Kognitive, die Wahrnehmung körpereigener Reize, das Verhaltensbezogene und das Psychologische. GesichtsausdrĂŒcke, Atmung, Stimmlage, Körperhaltung – allesamt transportieren sie Affekte. Das bedeutet, dass „wir hinsichtlich unserer Energien nicht in uns geschlossen sind. Es gibt keine sichere Unterscheidung zwischen dem ‚Individuellen‘ und der ‚Umwelt‘ [
]. Da Affekt (anders als GefĂŒhle und Emotionen) nicht geformt und strukturiert ist, ist er zwischen Körpern ĂŒbertragbar“.⁠4 So lagen fĂŒr den Study Circle die Ausgangspunkte der Überlegungen zu Infrastruktur und Affekt sowie zu affektiven Infrastrukturen „in der Luft“⁠5 – flĂŒchtig und unstrukturiert. FĂŒr unsere Veranstaltungen⁠6 und Veröffentlichungen⁠7 machten wir unter anderem folgende Erfahrungen: Pilzesammeln in Parks und in dem Zusammenhang auch das Entdecken vergnĂŒgungshungriger Körper; PassivitĂ€t, negative Affekte und Lethargie; die Berechnung und Bewertung des Rechts auf Asyl durch Spracherkennungssysteme; verteilte und geteilte Sicherheit; #MeToo und die Verwendung von Hashtags und Tabellen dafĂŒr. Durch diese BeitrĂ€ge stellten wir die Frage, was es bedeutet, mit anderen nicht nur durch Emotionen verbunden zu sein, die durch Sprache geformt und geteilt werden, sondern auch durch Begehren, das tiefer sitzt und auf GefĂŒhlen beruht, die vorsprachlich und körperlich sind.⁠8 Affektive Infrastrukturverweigert sich der Vorstellung von Infrastrukturen als physischen und materiellen Beziehungen. Vielleicht Ă€hneln Infrastrukturen eher synaptischen Beziehungen, in denen Neurotransmitter Botschaften ĂŒber die LĂŒcken zwischen Neuronen und Osmose ĂŒbermitteln, als der Verbindung zwischen Muskeln und Knochen durch Sehnen.

Affektive Infrastrukturen können mehrere Dimensionen gleichzeitig verkörpern. Betrachten wir zum Beispiel, wie aus unseren Gesichtern, Stimmen und Körpersprachen Futter fĂŒr die wachsende Industrie der* Emotion AI* gewonnen wird. Emotionale KĂŒnstliche Intelligenz bezeichnet den „Prozess, Maschinen die FĂ€higkeit zu verleihen, menschliches Empfinden zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Technologie kann erkennen, ob ein Kunde wĂŒtend oder traurig ist, ob eine Person am Steuer mĂŒde ist oder eine Patientin sich einsam und deprimiert fĂŒhlt“.”⁠9 Humanoide Roboter, digitale Assistenz und Chatbots werden als schwierig in der Interaktion empfunden, weil ihnen die Affekte fehlen.⁠10 Also entwickeln Unternehmen wie Affectiva, das in diesem Bereich wegbereitend war, DatensĂ€tze menschlicher Affekte und Emotionen, um zukĂŒnftige Bots und digitale OberflĂ€chen darin zu trainieren, „alles Menschliche [zu] verstehen“, wie ihr Slogan lautet.⁠11 Affekte werden zu Daten, die von Algorithmen geknackt und erlernt werden sollen. Sie fließen in Internet-Infrastrukturen ein und werden digital an uns zurĂŒckgefĂŒhrt – als Ausdruck unserer Beziehungen zueinander wie zu uns selbst.

Nehmen wir die folgenden Beispiele. Woebot, ein Therapie-Bot in einer App, soll helfen, deine Stimmung aufzuzeichnen und spricht mit dir ĂŒber die RealitĂ€t eines Lebens mit Depression.⁠12 Und Lovot – „powered by love“ – ist ein einfĂ€ltiger, liebenswerter kleiner Roboter, der dich einfach nur glĂŒcklich machen will.⁠13 Ashley Madison,⁠14 die Webseite fĂŒr Verheiratete, die heimliche AffĂ€ren haben möchten, entwickelte mehr als 70.000 Bots, die sich als Frauen ausgaben und mit mindestens 11 Millionen MĂ€nnern in Sex-Chats schrieben. ⁠15 Das wurde erst aufgedeckt, als die Webseite gehackt und entsprechende Information öffentlich wurde. Solche vertraulichen RĂ€ume könnten nur dann erfĂŒllender werden, wenn sie besser darin werden, in der Verarbeitung unserer eigenen Emotionen und Affekte durch maschinelles Lernen Affekt zu erzeugen. Die mĂ€nnliche Klientel von Ashley Madison war jedoch ausreichend erfĂŒllt von den Bots, auch wenn sie „nicht besonders klug“ und „ziemlich nervig“ waren.⁠16

Die Diskussionen unseres Study Circles drehten sich weniger um die Fortschritte in KI-Technologien als vielmehr um den Körper – physisch und digital – in den „Beziehungsnetzen”, die wir aufzubauen begannen. Marija Bozinovska Jones stellte beispielsweise das quantifizierte Selbst (Quantified Self) vor und wie der Körper dabei in DatensĂ€tzen aufgezeichnet wird, um seine Schwankungen zu kontrollieren und seine Ordnung wiederherzustellen. In der gemeinsamen SchreibĂŒbung des Study Circles verwies sie darauf, wie der „InformationsĂŒberfluss in ĂŒberforderndem Maße“ zu einer Loslösung fĂŒhrt; „und dann mĂŒssen wir das Atmen neu lernen“.⁠17 Sie brachte Beispiele ein, wie sich eine atmungsbasierte Wellness-Kultur, Selbstsorge, Yoga, Meditation, „Gong-BĂ€der, MotivationsgesprĂ€che, positive BestĂ€tigung, persönliches Wachstum“ und das quantifizierte Selbst zu einer neoliberalen Reaktion auf eine psychische und gesellschaftliche Krise zusammenfĂŒgen. Miya Tokumitsu rĂŒckt diese Perspektive in ein anderes Licht, wenn sie schreibt:

„Der Neoliberalismus hat uns nicht nur eine lĂ€hmende Angst beschert, sondern auch scheinbare Abhilfe davon. Es ist kein Zufall, dass ‚Wellness‘ und ‚Selbstsorge‘ zu Mainstream-Industrien geworden sind, wĂ€hrend wir immer nervöser werden. In den letzten Jahrzehnten sind ArbeitsplĂ€tze zunehmend unterdrĂŒckend geworden, den arbeitenden Körpern wird nachgespĂŒrt, ihnen werden lĂ€ngere Arbeitszeiten abverlangt, die Verhandlungsrechte der Arbeitenden werden geschwĂ€cht, wĂ€hrend in immer grĂ¶ĂŸerem Rahmen Wellness- und Mentoring-Programme eingerichtet werden.“⁠18


Es ist gut, tief durchzuatmen; aber „Achtsamkeit“ und „SelbstfĂŒrsorge“ bringen das Individuum auch dazu, sich selbst die Schuld zuzuweisen und sich auf sich selbst zu verlassen, wenn Dinge schiefgehen, anstatt sich am Arbeitsplatz zu organisieren, andere anzusprechen und sich auf sie zu verlassen. Atmen als SelbstfĂŒrsorge unter den Bedingungen des Neoliberalismus, der PrekaritĂ€t und der Ungleichheit steht im Gegensatz zu der Situation des apokalyptischen Zusammenbruchs in anderen Teilen der Welt. Zum Beispiel ist heute die LuftqualitĂ€t (bzw. deren Mangel) in Neu-Delhi noch schlechter als in Peking.⁠19

Und wenn es nicht die Verschmutzung ist, dann ist es Gift: Studienkreismitglieder Lou Cornum und Tung-Hui Hu bezogen sich in der Diskussion Affective Infrastructures: A Tableau, Altar, Scene, Diorama, or Archipelago auf Situationen der institutionellen Gewalt, die Migrant:innen in den USA begegnet. Cornum schreibt am Jahresende 2018 von TrĂ€nengas, das an der Grenze „in der Luft“ liegt. Hu zufolge ermöglicht uns der Rahmen der affektiven Infrastrukturen, zu erkennen, wie Affekt – wie TrĂ€nen nach dem TrĂ€nengaseinsatz oder anderer Gewalt, TrĂ€nen der Angst, oder algorithmisch provozierte TrĂ€nen – „zur Infrastruktur wird: wie er stabilisiert und kanalisiert, hergestellt und verbreitet wird“. Anna Feigenbaums BuchTear Gas – From the Battlefields of World War I to the Streets of Today⁠20 (dt. etwa: TrĂ€nengas – Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bis auf die die Straße von heute) zeigt auf, wie ‚atmosphĂ€rische Kontrolle‘ als Konzept es ermöglicht, die infrastrukturelle Kontrolle zu erkennen, die von Grenzen ausgeĂŒbt wird, die in allen Dimensionen bestehen – ĂŒber unseren Köpfen, nicht bloß auf dem Boden. Feigenbaum zitiert auf ihrer Webseite eine Frage von Susan Saxe, die beinahe buchstĂ€blich mit dem Konzept deraffektiven Infrastrukturen im Einklang zu sein scheint: „Welche Inspiration könnte die Infrastruktur des RankengewĂ€chses erfinden, die Revolte des Grases gegen den Zement, die Rebellion des Löwenzahns?“⁠21 Und, um zur Berechnung der Affekte in dem Raum ĂŒber unseren Köpfen zurĂŒckzukehren: Eine zukĂŒnftige Polizeitruppe könnte vom TrĂ€nengas auf Überwachungsdrohnen aufrĂŒsten, die in der Luft schweben und Software nutzen, die auf der Grundlage von körperlichem Affekt⁠22 , insbesondere Körperhaltung und Posenerkennung Gewalthandeln vorhersagen soll.⁠23

Der Study Circle wandte sich einer anderen Dimension von Affekt als Infrastruktur zu, indem wir uns mit Online- und Offline-Aktivismus und der #MeToo-Bewegung beschĂ€ftigten. #MeToo nahm seinen Anfang in „Affektdaten“: anonymen Listen, Tabellenkalkulationen und Hashtags, die detailliert Gewalt und Diskriminierung beschrieben. Die #MeToo-Bewegung zwingt uns, anzuerkennen, wie die Kultur der zwei Geschlechter und der Vergewaltigung ihre eigene sichtbare Materie haben – aber auch eine ignorierte Infrastruktur, die Diskriminierung und Gewalt aufrechterhĂ€lt. Diese beweglichen Bottom-Up-AnsĂ€tze der Benennung von TĂ€tern der sexualisierten Gewalt ĂŒbergehen die formalen Strukturen des Gesetzes und „Rechtsstaats“ und rĂŒtteln etablierte Institutionen auf.

Rund um, hinter und am Rande der #MeToo-Aufdeckungen in den Sozialen Medien findet meist unsichtbar materielle Arbeit statt. Zum Beispiel sprachen wir ĂŒber einen neuen Verband, bei dem Frauen ihre Klagen wegen sexueller BelĂ€stigung gegen ihre Vorgesetzten und Kollegen einreichen können. Frauen bilden neue affektive Infrastrukturen mit- und fĂŒreinander: um rechtlichen Rat zu erhalten; um einander dabei zu unterstĂŒtzen, eine berufliche Situation zu verlassen und neue Arbeit zu finden; um Beweise fĂŒr Gerichtsverfahren zu sammeln; um mit Online-Angriffen umzugehen und sie zu entschĂ€rfen. Sie organisieren sich und unterstĂŒtzen einander in Messenger-Gruppen, in Twitter-Direktnachrichten, in Verhaltensregelungen, neue Untersuchungen vergangener Übergriffe sowie durch neue Taktiken, um IntimitĂ€t in persönlichen und professionellen Beziehungen zu verhandeln.

Der Studienkreisteilnehmer Pedro Oliveira bezog sich auf Édouard Glissants Konzept desdonner avec um ein „Netz der Beziehungen“ anzudeuten, dem ein Mensch beitreten muss, um dazuzugehören ohne anzueignen: „der Knoten, der Blickwechsel, das tiefe Atmen, das Menschen miteinander teilen, das die Notwendigkeit ĂŒberwindet, Sinn ergeben zu mĂŒssen“.⁠24 Verbindungen und Zugehörigkeit werden aus solchen subtilen und flĂŒchtigen Dingen geschmiedet. Doch die Aufgabe, die FĂ€den dieser Zugehörigkeit aufzugreifen und sie zu verweben – und anzuerkennen, dass ihre FlĂŒchtigkeit Macht hat – ist affektive Infrastruktur. Das ist besonders kompliziert, wenn die FĂ€den keine tatsĂ€chlichen FĂ€den sind, sondern wie im Theater Streifblicke, Pausen, Spannung, PrĂ€senz. Wie lesen wir diese Teile des Spiels des Lebens, der Bewegungen und Beziehungen? Wie erhalten wir sie oder widersetzen wir uns ihnen und fordern sie heraus? Wie die Sutradhar hatte unser Study Circle die Aufgabe, diese subtilen, manchmal ungesehenen und nur gefĂŒhlten Dimensionen einer Geschichte zusammenzuweben: Was auf der BĂŒhne passiert, entsteht und verfliegt vielleicht tatsĂ€chlich anderswo, irgendwo außerhalb des BĂŒhnenportals – es liegt in der Luft.

  1. 1
    Lauren Berlant, “The commons: Infrastructures for Troubling Times,” in Environment and Planning D: Society and Space 34, no. 3 (2016): 393–419.
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    Angelie Multani, „‚Just like a woman‘: Female impersonation, gender construction and role playing in Begum Barve“, in Women in Asian theatre: Aesthetics and politics, Arya Madhavan, Hg. (Abingdon und New York: Routledge, 2017).
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    Study Circle: Affective Infrastructures (2019), https://2019.pastwebsites.transmediale.de/content/study-circle-affective ....
  4. 4
    Eric Shouse, „Feeling, Emotion, Affect“, M/C Journal, 8/6, Dez. 2005: http://journal.media-culture.org.au/0512/03-shouse.php .
  5. 5
    Lauren Berlant, „The commons: Infrastructures for Troubling Times“, in Environment and Planning D: Society and Space 34/3 (2016): 413.
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    Study Circle: Affective Infrastructures (2019), https://2019.pastwebsites.transmediale.de/content/study-circle-affective ....
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    “Affective Infrastructures: A Tableau, Altar, Scene, Diorama, or Archipelago,” GesprĂ€ch im Journal der transmediale, 3. Ausgabe (2019): https://transmediale.de/content/affective-infrastructures-a-tableau-alta ....
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    Ebd.
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    Sam Forsdick, „What is emotion AI and could it teach robots how to feel empathy?“, in Compelo (MĂ€rz 2019): https://www.compelo.com/emotion-ai-teach-robots-empathy/amp/?__twitter_i ....
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    Yaniv Leviathan and Yossi Matias, “Google Duplex: An AI System for Accomplishing Real-World Tasks Over the Phone,” Google AI Blog: https://ai.googleblog.com/2018/05/duplex-ai-system-for-natural-conversat ....
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    Annalee Newitz, “Ashley Madison Code Shows More Women, and More Bots” in Gizmodo (August 2015): https://gizmodo.com/ashley-madison-code-shows-more-women-and-more-bots-1 ....
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    Annalee Newitz, “Ashley Madison Code Shows More Women, and More Bots.” in Gizmodo, August, 2015: https://gizmodo.com/ashley-madison-code-shows-more-women-and-more-bots-1 ....
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    “Affective Infrastructures: A Tableau, Altar, Scene, Diorama, or Archipelago,” GesprĂ€ch im Journal der transmediale, 3. Ausgabe(2019): https://transmediale.de/content/affective-infrastructures-a-tableau-alta ....
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    Miya Tokemitsu, (n.d). „Tell Me It’s Going to be OK: Self-care and social retreat under neoliberalism“, in The Baffler, 41. Ausgabe, 2018: https://thebaffler.com/salvos/tell-me-its-going-to-be-ok-tokumitsu .
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    Iain Marlow und Anindya Upadhyay, „Delhi pollution beats Beijing’s as air quality goes off the chart“, in liveMINT (November 2017): https://www.livemint.com/Politics/GKomAuLKoUJclYkQYaJumJ/Delhi-pollution ....
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    Anna Feigenbaum, Tear gas: From the Battlefields of World War I to the Streets of Today (London: Verso, 2019).
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    James Vincent, “Drones taught to spot violent behavior in crowds using AI” in The Verge (June 2018): https://www.theverge.com/2018/6/6/17433482/ai-automated-surveillance-dro ....
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    “Affective Infrastructures: A Tableau, Altar, Scene, Diorama, or Archipelago,” GesprĂ€ch im Journal der transmediale, 3. Ausgabe (2019): https://transmediale.de/content/affective-infrastructures-a-tableau-alta ....