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transmediale Marshall McLuhan Lecture by Sara Diamond: Anxious to see change…

The artistic appropriation of the term "Age of Anxiety" emerged as a critique of the modernist era. Adapted by W.H. Auden in his famous 1947 poem The Age of Anxiety, it was taken up in the post-war west by social theorists as well as other artists. The term re-emerges with regular ferocity in the context of rapid social change and economic turbulence. It was also a consistent theme in the post-war era of the United States and Canada, as popular psychoanalysis diagnosed women's “anxious” experience within the confines of domestic labor.
Drawing from her work as a historian of society, technology, and media, as well as a collaborator with science and new media artists, for the 2016 Marshall McLuhan Lecture Dr. Sara Diamond will provide a wide-ranging think piece on shifting definitions in the understanding of anxiety that have informed feminist concerns. This presentation will both reflect back on her career and examine current developments, exploring the challenges and the possibilities for interdisciplinary work between art, science, and technology today. In particular she will consider the role of women in media art and research, including the revival of critical discussion on the topic with projects such as FemTech. She will end with her own anxieties about the value of the historical record and the loss of specific histories, which we need to preserve in order to more effectively navigate present and future.

Embassy of Canada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin
Doors open: 18:00

Please present a valid photo-ID at the door and allow sufficient time for Embassy security.

The event is in English; entry is free after registration.

transmediale Marshall McLuhan Projects are a cooperation between transmediale and the Embassy of Canada in Berlin.

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Die künstlerische Aneignung des Begriffs „Zeitalter der Angst“ kam als eine Form von Kritik an der modernistischen Ära auf. Nachdem W.H. Auden den Ausdruck für sein berühmtes Gedicht Zeitalter der Angst aus dem Jahr 1947 übernommen hatte, wurde er in der Nachkriegszeit in vielen westlichen Ländern auch von Gesellschaftstheoretiker_innen und anderen Künstler_innen aufgegriffen. Mit regelmäßiger Bösartigkeit taucht der Begriff im Kontext rapiden sozialen Wandels und ökonomischer Turbulenzen wieder auf. Auch in den USA und Kanada war es ein durchgehend relevantes Thema der Nachkriegszeit; so diagnostizierte etwa die populäre Psychoanalyse Frauen „angstlich-nervöse” Erfahrungen im Rahmen ihrer häuslichen Arbeit.
Ausgehend von ihrer Arbeit als Gesellschafts-, Technologie- und Medienhistorikerin und zahlreichen Kollaborationen mit Wissenschaftler_innen und New Media-Künstler_innen wird Sara Diamond für die diesjährige Marshall McLuhan Lecture ein umfangreiches Think Piece präsentieren. Im Vordergrund sollen die sich verschiebenden Definitionen im Verständnis von Angst stehen, die feministische Bedenken nach sich ziehen. Die Präsentation wird sowohl ihre Karriere reflektieren als auch aktuelle Entwicklungen beleuchten und dabei die Herausforderungen und Möglichkeiten von interdisziplinärer Arbeit zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie untersuchen. Insbesondere wird Sarah Diamond die Rolle von Frauen in den Feldern Medienkunst und Forschung berücksichtigen; eingehen wird sie auch auf das Wiederaufleben der kritischen Auseinandersetzung mit diesem Thema durch Projekte wie FemTech. Abschließend wird sie außerdem auf ihre eigenen Ängste eingehen, die um den Wert historischer Aufzeichnungen und den Verlust spezifischer Historien kreisen – Historien, die wir bewahren müssen, um uns besser in Gegenwart und Zukunft orientieren zu können.

Botschaft von Kanada
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin

Einlass ab 18:00

Bitte führen Sie einen gültigen Personalausweis mit sich und planen Sie ausreichend Zeit für den Sicherheitscheck ein.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten; Eintritt nach Registrierung frei.

Die transmediale Marshall McLuhan Projects sind eine Kooperation von transmediale und der Botschaft von Kanada in Berlin.