This workshop presents intellectual ideas and software designs from efforts to transition from "digital-binary" to "quantumâ computing. It is not about âquantum computing in hardwareâ as reported in science magazines. It is about âquantum computing in software,â a paradigm shift in code writing, and a shift to the object of computer science being both software patterns and cultural patterns. There is a shift from the procedural to the object-oriented paradigm, to a new third paradigm, which is the radicalization of object-orientation or âmore power to the objects.â Desire is also very important to the project, because the difference between existing computer science and the software of the future is to consider the software object either as a dead "thing" or as something alive. In addition to presentations by Alan N. Shapiro and Anja Wiesinger, in a third part of the workshop, participants design software applications based on the new paradigm of infusing desire into software objects. Alan is speaking about the level of cultural studies of software and a new kind of code writing. Anja is talking about the design process and institutional decision-making, and the desire involved in software production. Her talk addresses theories of desire that question binary logic as the basis of new technologies. Seduction and perversion are discourses of queer theory to challenge and "denaturalize" common grounds of sexuality and social structures.
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...Dieser Workshop stellt Ideen und Designs vor, die im Rahmen der ĂbergangsbemĂźhungen vom âdigital-binärenâ Rechnen zum âQuantumâ-Rechnen entstanden sind. Dabei geht es nicht um die âQuantum-Programmierung der Hardwareâ, Ăźber die in Wissenschaftszeitschriften berichtet wurde, sondern um âQuantum-Programmieren der Softwareâ â ein Paradigmenwechsel im Code-Schreiben, und, da es sich gleichermaĂen um ein Software-Muster als auch um ein kulturelles Muster handelt, ein neuer Forschungsgegenstand der Computerwissenschaft. Es ist ein Wandel vom prozeduralen zu einem objektorientierten Paradigma zu beobachten, also hin zu einem neuen, dritten Paradigma, wobei es sich um die Radikalisierung der Objekt-Orientierung handelt, um die Forderung: âMehr Macht den Objekten!â Auch Verlangen spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle, da der Unterschied zwischen der aktuellen Computerwissenschaft und der Software der Zukunft darin besteht, ob man ein Software-Objekt als âtotesâ oder lebendiges Objekt wahrnimmt. Neben Präsentationen von Alan N. Shapiro und Anja Wiesinger werden die Teilnehmer ausgehend von diesem neuen Paradigma Software-Anwendungen entwickeln und in Software-Objekte Verlangen einhauchen. Alan spricht Ăźber den Stand der Cultural Studies im Bereich Software und Ăźber eine neue Art des Code-Schreibens. Anja gibt Einblick in den Design-Prozess und in die institutionelle Entscheidungsfindung, und spricht darĂźber, welche Rolle Verlangen bei der Software-Produktion spielt. Sie bezieht sich auf Theorien des Verlangens, welche die binäre Logik als Grundlage neuer Technologien in Frage stellen. VerfĂźhrung und Perversion sind Diskurse der Queer-Theorie, die Kritik an Gemeinplätzen von Sexualität und sozialen Strukturen Ăźben und diese ins Abseits drängen.
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