Die Bewerbungsphase für den Workshop ist nun geschlossen.
Öffentliche Proteste auf der ganzen Welt werden häufig von verschiedenen Akteur:innen dokumentiert. Wenn diese Fotos und Videos online veröffentlicht werden, können sie als starke Beweismittel für Polizeigewalt dienen. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Open-Source-Tools und -Techniken zur Dokumentation von Polizeiverstößen, darunter exzessive Gewaltanwendung, willkürliche Festnahmen und der missbräuchliche Einsatz von Waffen.
Untersuchungen aus Deutschland, Kolumbien, Iran, Senegal und den Vereinigten Staaten werden zentrale Methoden der Fernrecherche veranschaulichen, darunter Videoverifizierung und Geolokalisierung, 3D-Modellierung und Datenanalyse. Unter der Anleitung von Fred Abrahams und Marija Ristic arbeiten die Teilnehmenden gemeinsam an der Untersuchung eines Falls anhand von Fotos, Videos, Karten und anderen Informationsquellen.
Der Workshop findet am 29. Januar von 10:00 – 18:00 Uhr statt.
