In light of recent political events like Brexit and the Trump victory, the Left must re-think its approaches. The rise of Right-wing populism is transforming the arena of conflict, struggle, and antagonism, marking it with increasingly xenophobic and nationalistic politics. How can the Left question and understand this arena anew? Is there an emergent politics, which can design effective forms of organization and confrontational strategies, and extend the logics of political communication? How should the Left reconsider radical agendas and strategies? And how can it effectively adjust trajectory and mobilize forces to confront the increasingly hostile, cynical, and polarized social, economic, and political terrain? Central to this new terrain is a rapid re-articulation of relationships between the masses, communities, movements, infrastructures, and media, both old and new. This panel reflects on the role of digital media in the political field, the data infrastructure of the public sphere, and a politics of re-collectivity that reexamines conflict and struggle as progressive forces in democracy.
This panel is a cooperation between Berliner Gazette and transmediale and launch for the Berliner Gazette annual project FRIENDLY FIRE
...Angesichts jüngerer politischer Ereignisse wie dem Brexit und Trumps Wahlsieg, muss die politische Linke ihre Herangehensweise überdenken. Der Aufstieg des rechten Populismus verändert die Arena des Konflikts, des Kampfes und Antagonismus und kennzeichnet sie mit zunehmend rassistischen und nationalistischen Politiken. Wie können Linke diese Arena neu hinterfragen und verstehen? Wie können sie eine Politik entwickeln, die wirksame Organisierungsformen und Konfrontationsstrategien gestalten und die Logiken der politischen Kommunikation erweitern kann? Wie sollten Linke radikale Agenden und Strategien neu betrachten? Und wie können sie ihre Ziele wirkungsvoll anpassen und Kräfte mobilisieren, um sich der zunehmend feindseligen, zynischen und polarisierten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Landschaft zu stellen? Zentral für diese neue Landschaft ist eine rasante Neuformulierung der Beziehungen zwischen den Massen, Gemeinschaften, Bewegungen, Infrastrukturen und den – alten wie neuen – Medien. Dieses Podium denkt über die Rolle digitaler Medien im politischen Feld, über die Dateninfrastruktur des öffentlichen Raums und über eine Politik neuer Kollektivität nach, die Konflikt und Kämpfe als progressive Kräfte in der Demokratie neu untersucht.
Dieses Podium ist eine Kooperation zwischen der Berliner Gazette und der transmediale. Es eröffnet das Jahresprojekt FRIENDLY FIRE der Berliner Gazette.