Welchen Schauspieler würdest du wählen, um deinen „VATER“ in einer endlosen, niemals endenden Dauerperformance namens „LEBEN“ zu spielen?
In einem absurden Versuch, eine Verbindung herzustellen, castet HOLLLIDAY eine Gruppe von Schauspielern genau für diese Rolle. DEAD DAD DEATH CULT ist eine spielerische Erkundung der väterlichen Abwesenheit mit einem brodelnden Unterton aus Unbehagen. Es ist ein Wechselbad aus Lachen-Weinen-Lachen-Weinen... Lachen?
Erwartet ein perfekt verwobenes Chaos, eine Spielzeugkiste voller surrealer Stimmen und eine sehr ahnungslose Hauptfigur. Alle VÄTER willkommen. Keine Teilnahme erforderlich.
DEAD DAD DEATH CULT [DDDC] ist eine (größtenteils) Solo-Performance, die erforscht, wie wir die väterliche Leerstelle füllen. Das Stück vereint Live-Art, Charakter-Comedy und bekenntnishaftes Theater, inspiriert von Samra Mayanjas Erfahrungen in einer anarchistischen Öko-Kommune und der Trauer um ihren verstorbenen Vater.
DDDC beginnt mit HOLLLIDAY, einer Callcenter-Mitarbeiterin, die Anrufer:innen nach ihrem Schmerz kategorisieren soll. Nachdem sie mit einer Anruferin spricht, die aus ihrem utopischen Zuhause gemobbt wurde, reflektiert sie über den Tod ihres Vaters. HOLLLIDAY veranstaltet Castings, um Schauspieler für die Rolle ihres Vaters in einer fortlaufenden Dauerperformance zu finden. Die „VÄTER“ sitzen im Publikum, nehmen an den Castings teil und spielen ihre Rollen. Doch mitten in einer dieser Auditions stirbt ihr echter Vater, und sie muss ihre eigene Trauer mit dem Verlangen der Anrufer:innen nach Verbindung in Einklang bringen.
Geschrieben und performt von der Künstlerin und Autorin Samra Mayanja. Mit Aaron Scott als Aaron Scott.
