In The Mad Man's Laughter hinterfragt Alaa Mansour die Politiken der Zirkulation von Bildern und setzt sich mit den Simulakren des sogenannten âKriegs gegen den Terrorâ und der allgegenwĂ€rtigen Ăberwachung auseinander. Mit einer Untersuchung der fiktiven Instanzen im Zusammenspiel von MilitĂ€r und Unterhaltungsindustrie macht sich der Film auf eine Reise durch die Artefakte und Regeln, die von Macht- und Kontrollregimen geprĂ€gt sind. HierfĂŒr bringt Mansour in einer Art spekulativen ArchĂ€ologie Archivmaterial zusammen, das aus Aufnahmen des US-MilitĂ€rs, anderer Medien, computergenerierten Bildern, Tönen und Texten besteht. The Mad Man's Laughter bewegt sich zwischen sichtbaren und angedeuteten Gewalttaten, kritisiert koloniale Bilderproduktion und Daten, die zur Voreingenommenheit von Algorithmen fĂŒhren. Eine Auftragsarbeit und Produktion der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary fĂŒr st_age in Zusammenarbeit mit Ashkal Alwan.
Alaa Mansour ist eine libanesische KĂŒnstlerin, Filmemacherin und Archivarin, deren Arbeitsschwerpunkt auf Geschichten der Gewalt und der Macht von Bildern im Zeitalter der Nekropolitiken liegt.

