The Dust Channel

The Dust Channel

Roee Rosen’s film The Dust Channel, previously shown at documenta 14 in Kassel, is a surrealist operetta set in the domestic environment of a bourgeois Israeli family, whose fear of dirt, dust, or any alien presence in their home takes the shape of a perverted devotion to home-cleaning appliances. Rosen associates dust figuratively with sand. The desert obliquely points to specific and current forms of xenophobia. The detention center, where political refugees are held long-term and unrecognized by the state, is in the Israeli desert, and named Holot—the Hebrew word for sand.


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Roee Rosens Film The Dust Channel, der auf der documenta 14 in Kassel gezeigt wurde, ist eine surrealistische Operette, die in der häuslichen Umgebung einer bürgerlichen israelischen Familie spielt. Deren Angst vor Schmutz, Staub oder jedweder fremder Präsenz in ihrem Zuhause nimmt die Form einer pervertierten Hingabe an Haushaltsreinigungsgeräte an. Rosen assoziiert Staub im übertragenen Sinne mit Sand; die Wüste verweist indirekt auf bestimmte aktuelle Formen von Fremdenfeindlichkeit. Das Internierungslager, in dem staatlich nicht anerkannte politische Geflüchtete auf lange Zeit festgehalten werden, befindet sich in der israelischen Wüste und trägt den Namen Holot – das hebräische Wort für Sand.