In POSTPOSTPOST konterkariert Al Hassan Elwan den Begriff der âAvantgardeâ, um sich mit dessen missbräuchlicher Verwendung im zeitgenĂśssischen Diskurs auseinanderzusetzen und hervorzuheben, dass wir uns damit beschäftigen mĂźssen, was Avantgarde heute bedeuten kĂśnnte. Die Erzählung des Films ist bewusst polemisch gegenĂźber gängigen Vorstellungen von "Fortschritt" und dem resignierten Spott traditioneller Ăsthetik gewählt. Vor dem Hintergrund der Frage, warum wir nicht erkennen, dass wir in einer postapokalyptischen Zeit leben, zeigt er uns eine absurd extrapolierte Version des Jahres 2024 und verschafft uns mit dieser Präsentation der Wahrheiten und Spekulationen ahnungsloser Avantgardist:innen eine Pause von unserer derzeitigen Realität.
