LAWALAWA ist eine Installation und ein aktivierter Meshwork-Raum, der zugleich ein Protokoll anbietet. Der Korb wird dabei zum Symbol sogenannter Bayotic Refugia – ein vom Künstler geprägter Begriff, der „bayot“, das bisayische Wort für queer oder femme, mit „biota“ verbindet, der Bezeichnung für die pflanzliche und tierische Lebenswelt einer bestimmten Region. Der Korb fungiert als Metapher für Zuflucht: ein Ort, an dem beschädigtes Leben innerhalb unterdrückender Umgebungen zur Ruhe kommen und sich regenerieren kann. Die netzartige Struktur wirkt als physisches, offline gedachtes „Web“ – zugleich Installation und ein Raum, in dem gehalten werden möglich ist.
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Indonesien und des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa).
