HARDCORE FENCING erkundet die zunehmende Schwierigkeit der Selbsterkenntnis in einer Welt, die von endlosen Strömen digitaler Inhalte bestimmt wird. Das Video kombiniert online gefundenes und KI-generiertes Filmmaterial und setzt Szenen der Promi-Kultur mit Gewalt unvermittelt nebeneinander. Luke van Gelderen zeigt, wie unerbittlich der Druck ist, Online-Archetypen nachzueifern, und wie Verletzlichkeit zu einem Zeichen von Authentizität wird.
Die Skulptur END IN BURNING FLAMES OR PARADISE, ein gefundenes Objekt, das nach einer eingängigen Zeile aus einem Song von Taylor Swift betitelt ist, fungiert als Begleitstück zur Videoarbeit. Darin wird das Auto als Objekt der Hypermaskulinität mit den Pfeilen des Heiligen Sebastian kontrastiert – eine Andeutung, dass unsere Bestrebungen unmöglich hohe Standards verlangen, und als Warnung vor der fragilen Grenze zwischen Verlangen und Gewalt.
Mit Unterstützung von Zeitgeist Irland 24, einer Initiative von Culture Ireland und der Botschaft von Irland in Deutschland.



