Die Partnerprogramme finden parallel zum Festivalprogramm statt und sind eng mit diesem verflochten.
Partner Event

Nicole L'Huillier, Rehearsal Room, 2025

Ouverture mit Nicole L’Huillier

AnlĂ€sslich der 39. transmediale prĂ€sentiert die Schering Stiftung die Listening Session Ouverture der chilenischen KĂŒnstlerin, und ehemaliger Artist-in-Residence der transmediale, Nicole L’Huillier. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem kolumbianischen KlangkĂŒnstler Nyksan entwickelt und prĂ€sentiert.

Im Fokus stehen die interaktiven Dream-Drums, die ursprĂŒnglich fĂŒr die 36. Ljubljana Biennale 2025 entstanden sind. Dream-Drums sind Skulpturen und/oder Instrumente, die mit elastischen Mikrofonmembranen bespannt sind. Sie verwandeln BerĂŒhrung in Klang.

Listening session: 29 Jan, 2026

Partner Event

Anan Fries, LORECORE, 2026, still

LORECORE mit Anan Fries

Die Performance LORECORE ist ein live generierter Video-Essay, der von drei Darsteller:innen und einer Roboterkatze zum Leben erweckt wird. Er befasst sich mit der Logik und Funktionsweise des Technofaschismus. Welche Synergien ergeben sich aus der AnnÀherung von Tech-Industrie und der Neuen Rechten?

Vorstellungsdaten: 30+31 Jan 2026

studio-installation

StreamArtNetwork Archipelago

SAN Archipelago
StreamArtNetwork

SAN Archipelago is a dispersed studio-chain at transmediale 2026: chroma-green islands in Krakow, Kyiv, Budapest, Warwick, Leeds, Munich and Vilnius, linked by converging streams and shared currents. Emerging from anti-war webcasts and solidarity media actions, StreamArtNetwork (SAN) operates as a low-budget, high-intensity carrier-net for collective presence across borders, territories and time-zones. Thinking with archipelago-drift, SAN leans into highly distributed, translocal communication: many shores, no centre; relation without consolidation.

Throughout the festival, the Archipelago will appear as a chill-ready, shaded locality (with nearby amenities) where visitors can drift in and out of live-streamed interviews, discussions and performances. In the shadows of late platformism, prototyping different modes of togetherness: circular, collage-like, modular practices that keep re-writing pixels and data in multidirectional, real-time transmissions. Returning to the problem of sovereign media, breaking with influencer metrics, market logics and audiencing. Errors, feedback, glitches, spiraling discontinuities and other contingencies offer further conditions of exploration. We don’t scale, we connect. We are not hybrid enough.

  1. SAT Network, SAN Archipelago, transmediale Opening Night, 2026

  2. SAT Network, SAN Archipelago, studio installation, transmediale 2026

  3. SAT Network, SAN Archipelago, studio installation, transmediale 2026

  4. SAT Network, SAN Archipelago, studio installation, transmediale 2026

SAN Archipelago, transmediale 2026: 28. Jan – 1. Feb, silent green

StreamArtNetwork

StreamArtNetwork (SAN) ist ein verteiltes Ensemble aus Greenscreen-Studios und hybriden Medienlaboren, das sich Stream-Ästhetiken, hybridem Zusammensein und partizipativen Übertragungen widmet. Entstanden aus den wöchentlichen Anti-Kriegs-Webcasts von UKRAiNATV in Krakau nach der russischen Vollinvasion der Ukraine 2022, hat sich SAN erweitert, als MedienkĂŒnstler:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen, DJs, AV-Produzent:innen und andere umherziehende Akteur:innen den Stream in SolidaritĂ€t mit KĂŒnstler:innen in Kyjiw, Lwiw, Charkiw und darĂŒber hinaus aufgegriffen haben. Bis 2026 hatte SAN ein Archipel aus Studios gebildet: UKRAiNATV (Krakau), THE VOID / Institute of Network Cultures (Amsterdam), Re:Frame.TV (Kyjiw), Konfluxus (Budapest), CDI-TV (Warwick) und 3022 (Vilnius). Gemeinsam experimentieren sie mit Low-Budget-, nachhaltigen, translokalen Infrastrukturen fĂŒr kollaboratives Streaming, telematische Performances und Live-Webcasting. SAN streamt gegen Krieg, Neo-Imperialismus und Plattformmonopole und fĂŒr zirkulĂ€re Ästhetiken, umverteilte Ressourcen und radikal zugĂ€ngliche Medientools. Die langfristige Mission: ein Green-Box-Studio und ein kollaboratives Medienlabor in jeder Institution – um das Internet, unsere Archive, digitale und kritische Kultur zurĂŒckzuerobern und direkte, gleichberechtigte, multidirektionale Kommunikation ĂŒber politische, geografische und technologische Grenzen hinweg voranzubringen.

CTM 2026

CTM 2026

Im Jahr 2026 lĂ€dt CTM , das Schwesterfestival der transmediale, dissonate < > resonate dazu ein, die ZwischenrĂ€ume zu bewohnen, die aufgeladenen Felder, in denen Frequenzen aufeinandertreffen, kollidieren und sich manchmal unerwartet vereinen. Die diesjĂ€hrige Ausgabe erstreckt sich ĂŒber Veranstaltungsorte wie die VolksbĂŒhne, das radialsystem, das Haus der VisionĂ€re, den Morphine Raum und das RSO.

Aunty Rayzor

An ITCZ of Many Tongues

transmediale und CTM kommen ein weiteres Jahr zusammen und prĂ€sentieren An ITCZ of Many Tongues , eine Nacht, in der Klangströme wie Winde in der intertropischen Konvergenzzone aufeinandertreffen. In der SĂ€ule prallen hemisphĂ€rische Impulse aufeinander und verflechten sich. Diese KĂŒnstler:innen sprechen viele Sprachen – die Sprache des Basses, des Atems, der Trommel, der Textur, des Glitches und des altbewĂ€hrten Signals. Ihre poly(algo)rhythmen fungieren als Schwingungssprachen, die die AtmosphĂ€ren vieler Himmel, Berge und GewĂ€sser in die unterirdische Kammer Berlins tragen. Der Abend umfasst Sets von Microhm , Dengue Dengue Dengue , DJ Love , Aunty Rayzor , und Clementaum .

Programmabend: 29 Jan, 2026

Vica Pacheco

Transhemispheric Resonances
Nursalim Yadi Anugerah àż àż”*:ïœ„ă‚š Vica Pacheco

In diesem zweiteiligen Konzert von transmediale und CTM stehen Nursalim Yadi Anugerah und Vica Pacheco jeweils einzeln auf der BĂŒhne, und bilden doch gemeinsam eine transhemisphĂ€rische Konversation zwischen Waldklanglandschaften sowie ĂŒberlieferten atembasierten Codes und Technologien.

Vica Pacheco und Nursalim Yadi Anugerah entwerfen jeweils ein wechselseitiges Feld des Hörens und Widerhallens: TongefĂ€ĂŸe antworten auf Bambusrohre, Ritual begegnet Ritual, Mythos berĂŒhrt Wald. Ihre klanglichen Setzungen verdichten sich zu einer Erkundung dessen, wie Sound zu Protokoll, Orientierung und Neu-Einstimmung wird – wie Zuhören als Form von Heilung, Ausrichtung und pluralem World-Making ĂŒber Distanz und Differenz hinweg wirken kann.

Programmabend: 30. Jan, 2026

vorspiel 2026

Vorspiel 2026

Vorspiel ist zurĂŒck! Die Ausgabe 2026 bietet erneut ein stadtweites Programm mit verschiedenen Veranstaltungen im Bereich digitale Kunst und Kultur sowie experimenteller Klang- und Musikkunst, bei denen eine Vielzahl von Partnerveranstaltungsorten ein lokales und internationales Publikum zu einer Reihe von Ausstellungen, Performances, Interventionen, KĂŒnstlergesprĂ€chen und Sonderveranstaltungen in ganz Berlin einladen.

Programm: 16 Jan - 1 Feb, 2026