IRL Zusammenkünften zentriert um verschiedene Orte entlang des intertropische Konvergenzzone.
Die treibende Kraft des beziehungsorientierten, prozessbasierten Ansatzes des Festivals 2026 bilden die Research Netting Groups: eine Reihe von Zusammenkünften, die gemeinsam mit regionalen Partner:innen veranstaltet und von lokalen Praktiker:innen (Local Curriculum Designers) koordiniert werden und sich auf den lateralen Austausch zwischen Community-Netzwerken rund um die imaginären Koordinaten by the mango belt & tamarind road konzentrieren.
Im Einklang mit situativem endemischem Wissen und den technopolitischen Vorstellungen, die sich aus spezifischen klimatischen, kulturellen und infrastrukturellen Bedingungen ergeben, bringt jede Netting Group Künster:innen und Technolog:innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Durch gemeinsam gestaltete Aktivierungen und Workshops, elastische mobile Infrastrukturen und hyperlokale Techno-Rituale verknüpfen die Zusammenkünfte pluriversale Perspektiven auf Computing, Archivierung, Storytelling und Weltgestaltung. Im Fokus stehen dabei situative Lebensformen und Technologien, die Lebensweisen jenseits von Ausbeutung, Beschleunigung und globaler Homogenisierung kultivieren.
Die Netting Groups pflegen Haltestrukturen der Gegenseitigkeit – fortlaufende Prozesse, die über das Festival hinausgehen sollen. Im Laufe ihrer Entwicklung hinterlässt jede Gruppe digitale und performative „Spuren“: Materialien, Gesten, Aufzeichnungen und Reflexionen, die das Festival in Berlin prägen werden.
Gemeinsam geben die Netting Groups den Ton, den Rhythmus und die Ausrichtung der Festivaltage vor.
Papua-Neuguinea, oft mythologisiert für seine besondere ökologische Kraft, steht exemplarisch für die Verschlüsselung und Verwobenheit, die die Ökosysteme entlang des Mango Belt & Tamarind Road prägen. Die Netting Group, die sich dort getroffen hat, arbeitet mit einer anderen Geschwindigkeit – der speed of trust: weg von Kontrolle und Vorhersehbarkeit, hin zu relationalen Prozessen. Orientiert an ozeanischen Praktiken von Anpassungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und Gegenseitigkeit, entstanden in diesem Treffen erste organische Protokolle, die die tropischen Wendungen und rekursiven Metaphern der transmediale 2026 vorbereiten.
Die Teilnehmer:innen der Pasifika Netting Group waren die Filmproduzentin und Festivalleiterin des Matatu Film Lab, Patience Katsushabe , der Cyber-Dokumentarfilmer Maahleek, der Klangkünstler KMRU , der Sonic-Papaya-Forscher Merv Espina , die lokale Lehrplanentwicklerin (LCD) Lynda Irai sowie die Kurator:innen der transmediale 2026, Neema Githere und Juan Pablo García Sossa, die mit einem umfangreichen Netzwerk von Community-Praktiker:innen zusammenarbeiten.
Das Treffen Pasifika wurde in Zusammenarbeit mit der Pan-African Solidarity School (PASS) organisiert, mit Unterstützung der Mellon Foundation.

Gemeinschaftliche Reparatur, Sachet-Zeit-Kulturen, Schattenprotokolle
Beschreibung folgt in Kürze
Die Teilnehmer:innen der SEA Netting Group waren der local curriculum designer (LCD) Merv Espina , Produzent und Koordinator vor Ort Ping , Wissenschaftlerin und Künstlerin Gladys Kalichini , Multimedia-Künstlerin Gabriella Torres-Ferrer , Künstler und Filmemacher Miguel Buenrostro , Künstlerin und Theoretikerin Isola Tong , bildende Künstlerin Hoo Fan Chon , Künstler und Kurator Lee Tzu Tung , Kollektiv DASDNN sowie die Kurator:innen der transmediale 2026 Neema Githere und Juan Pablo García Sossa.
Die Zusammenkunft in Phuket wurde vom Goethe-Institut Malaysia, dem Goethe-Institut Thailand und der Thailand Biennale Phuket unterstützt. Die Ergebnisse der Zusammenkunft flossen in das Projekt Instant Kalpa(s) ein, das im Rahmen der Biennale präsentiert wurde.

An der Swahili Coast Knot entfaltet sich ein einwöchiges intertropisches Treffen in Nairobi, Lamu und Watamu. Den Strömungen zu Lande, zu Wasser, in der Luft und auf der Schiene folgend, wird die Reise zu einem lebendigen Netz – eine Metapher für die Infrastruktur des Reisens als Praxis der Übertragung und Beziehung. Die Swahili Coast Netting Group bringt Praktiker:innen und Raumgestalter:innen zusammen –, die die temporären Architekturen des Festivals 2026 entwerfen.
Zu den Teilnehmer:innen der Swahili Coast Netting Group gehören die Filmproduzentin und Festivalleiterin des Matatu Film Lab Patience Katsushabe , der Raumkünstler und Futurist Kidus Hailesilassie , die interdisziplinären Künstlerinnen Catherine Lie und RhaRha Nembhard, der Digitalkünstler Jepchumba , die Musikerin Maya Wegerif , die Designerin und Forscherin Jess Rowley , die Künstlerin und Kuratorin Tsige Tafesse , Sonic-Video-Künstler:in Yoon Ra , der Kulturarbeiter und Historiker Wairimũ Nduba sowie die Kurator:innen der transmediale 2026, Neema Githere und Juan Pablo García Sossa.
Das Treffen an der Swahili-Küste wurde in Zusammenarbeit mit der Pan-African Solidarity School (PASS) organisiert, mit Unterstützung der Mellon Foundation.

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Catherine Anabella Lie
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DASDNN
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Gabriella Torres-Ferrer
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Gladys Kalichini
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Hoo Fan Chon
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Isola Tong
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Jess Rowley
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Jepchumba
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Kidus Hailesilassie
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KMRU
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Lee Tzu Tung (李紫 彤)
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Lynda Irai
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Maya Wegerif
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Merv Espina
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Miguel Buenrostro
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Patience Katushabe
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Ping
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Rochelle Webster-Nembhard
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Tsige Tafesse
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Yoon Ra
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Wairimũ Nduba
