• opening
  • silent green Kulturquartier / Kuppelhalle
  • Betonhalle
Opening Night
Free admission
IRL / presential

By the Mango Belt & Tamarind Road beginnt mit einem musikalischen Abendprogramm, Performance und Filmscreenings, mit interaktiven Installationen und klanglichen Erkundungen, sowie mit einer öffentlichen Eröffnung im silent green Kulturquartier.

Timeline

18.00 Türöffnung

19:00 Welcome und Opening remarks

20:00 WORDS OF AZIA

21:00 Interspecifics

22:00 Miss Tacacá

Der Eintritt zur Opening Night ist frei.

Die Türen des silent green öffnen um 18:00. Anschließend folgen Begrüßungsworte der transmediale sowie der Kurator:innen des Festivals, Neema Githere und Juan Pablo García Sossa.

La Clave / The Key / The Pass

Dieses Mixtape entfaltet sich als Call-and-Response entlang der Intertropical Convergence Zone (ITCZ) – ein Pingpong-Austausch zwischen karibischer Salsa und kongolesischer Rumba, in dem Rhythmen aufeinandertreffen, kollidieren und feucht ineinander konvergieren. Geleitet von la clave als navigationalem Protokoll – Kompass, Schlüssel und gemeinsames Passwort – stimmt der Mix Körper und Systeme auf Algo·Rhythmen ein, die durch Zirkulation, Erinnerung und multisituierte Austauschprozesse geprägt sind. Zwischen vinylbasierter Weitergabe und digitalem Commoning oszillierend, wird Rumba zur Orientierung und Salsa zu einer Methode der Relation. Als einladende Auftaktklänge zu By The Mango Belt & Tamarind Road eröffnet dieses Mixtape das Festival über Rhythmus als Technologie – als eine Weise des Sich-Verortens, Synchronisierens und gemeinsamen Eintretens.

wordsofAzia

wordsofAzia , eine in Frankreich geborene Künstlerin mit ivorischen Wurzeln, verbindet soulige Melodien, Jazz und traditionelle Bhété-Rhythmen aus der Elfenbeinküste zu einem zutiefst spirituellen Sound, der sich über Generationen und Geografien hinweg bewegt. In Bhété und Englisch singend, schlägt ihre Musik eine Brücke zwischen ancestralem Gedächtnis und zeitgenössischem Ausdruck. Gemeinsam mit ihrer Mutter Yao Rose entfaltet sich eine Performance, die ein dichtes Klangfeld eröffnet – verwurzelt in matriarchaler Erinnerung und sonischer Alchemie.

Interspecifics präsentiert eine räumliche Sound- und Lichtperformance, die sich an unterschiedliche architektonische Umgebungen anpasst. Mithilfe einer quadratischen Kuppel als physischem Feld der Spatialisation lenkt Sonic Grid Sound entlang seiner orthogonalen Achsen um und bricht ihn, wodurch Architektur selbst zum Instrument wird.

Starke Stroboskoplichter während dieses Performace

Mit unverwechselbaren Sounds und Kadenzen, getragen von Technologien, die musikalisches Tempo beschleunigen, präsentiert Miss Tacacá ein Set, das rhythmische Variationen karibischer Genres wie Calypso, Merengue und Salsa mit den elektronischen Beats von Tecnomelody und BregaFunk verbindet.

Interspecifics, Sonic Grid, 2025

In verschiedenen Räumen des silent green werden Filme von Petna Ndaliko Katondolo , Tianzhuo Chen , Montika Kham-on , und Juan Covelli gezeigt, verschränkt mit einer durationalen Field Recording-Arbeit von KMRU aus dem Hochland von Simbu, Papua-Neuguinea (PNG).

Der Eintritt zur Eröffnungsnacht ist frei.