Kolams (Muggulu ముగ్గు) sind kunstvolle Zeichnungen, die mit Reismehl angefertigt werden und in Südindien traditionell jeden Morgen von Frauen an den Schwellen ihrer Häuser angelegt werden. Diese Muster beginnen häufig mit einer Matrix aus Punkten, um die sich schleifenförmige Linien zu mathematisch komplexen Formen verweben.
In diesem Workshop spricht die Künstlerin Aarati Akkapeddi über die Geschichte der Kolams und ihre kulturelle Bedeutung in Bezug auf Mathematik, künstlerische Praxis und Geschlechterrollen. Außerdem stellt Akkapeddi das von ihr entwickelte System vor, mit dem sich Texte in Kolam-Muster übersetzen lassen. Die Teilnehmenden lernen, wie Text mithilfe einfacher Regeln in Muster transformiert werden kann.