Echoes of Care ist eine kollaborative, multidisziplinäre Performance, die das Thema des Spuks sowie Schwarze Formen der Fürsorge erforscht und den Körper als Vehikel für epigenetische Erinnerungen an Nachlässigkeit und Achtsamkeit begreift. Die Performance spielt physisch mit dem Konzept der Nähe (der Auftretenden) und der Proximität (zum Publikum, das peripher bleibt) und untersucht, wie sich der Klang von Achtsamkeit (careFULness) und Nachlässigkeit (careLESSness) durch unsere Knochen, Erinnerungen und darüber hinaus widerspiegeln könnte.
Durch die Verbindung von Klang (ein performatives Soundstück von Liz Gre), Stimme (eine performative Grabrede von Kwame Phillips), Bewegung (eine Tanzperformance von Rebecca Pokua Korang) und Intervention (ein klangliches und gestisches Call-and-Response von SA Smythe) erschafft das Stück einen resonanten Raum der Fürsorge und Verletzlichkeit – eingebettet in die vielschichtigen Zeitlichkeiten des Lebens in einer rassifizierten Welt.
Diese Veranstaltung ist Teil einer Kooperation zwischen transmediale und der Forschungsgruppe Critical Infrastructures and Image Politics (CIIP), unterstützt von der Winchester School of Arts, University of Southampton.