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[closed] Children’s Drawings as Evidence: Part II

Die Bewerbungsphase für den Workshop ist nun geschlossen.

Aufbauend auf einer ersten interdisziplinären Diskussion über Kinderzeichnungen als Beweismittel, die vor einem Jahr im Luma Westbau in Zürich stattfand, wird dieser zweite, daran anknüpfende Workshop die Debatte erweitern und eine stärker historische Perspektive auf die Sammlung und Nutzung von Kinderzeichnungen als Zeugnis und Beweis seit dem Spanischen Bürgerkrieg einnehmen.

Historiker:innen, Kunsthistoriker:innen, Künstler:innen, Psycholog:innen, Jurist:innen und Journalist:innen werden für einen ganzen Tag zusammenkommen, um diese Themen zu diskutieren. Während sich der erste Workshop in Zürich auf einen spezifischen Moment im Jahr 2007 konzentrierte, als Kinderzeichnungen im Fall Darfur vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) als kontextuelles Beweismaterial akzeptiert wurden, wird dieser Workshop mehrere zentrale historische Momente untersuchen, in denen Kinderzeichnungen zur Analyse von Konflikten beitragen – und zugleich deren Verständnis erschweren.

Mit der Teilnahme von: Zérane S. Girardeau (Kuratorin und Direktorin von Déflagrations), Petrit Halilaj (Künstler), Aya Ben Ron (Künstlerin), Sadegh Nashat (Psychologe), Christian Roith (Bildungshistoriker) und Nicholas Stargardt (Historiker).

Der Workshop findet am 30. Januar von 10:00 – 18:00 Uhr statt, mit einer Mittagspause.